Diverses Tarifkonflikt wird in kleineren und mittleren Betrieben ausgetragen

Tarifkonflikte werden heute nicht mehr in ausgewählten starken Firmen für die ganze Branche, sondern in allen Betrieben ausgetragen. Diesen Wechsel in der Strategie hat der IG-Metall-Bezirksleiter in Nordrhein- Westfalen, Detlef Wetzel, in einem Interview mit dem Wirtschaftsmagazin 'impulse' (Ausgabe (/2005, EVT 21. Juli) angekündigt.

Dabei packt die Gewerkschaft
„ganz neue betriebliche Themen gerade in erfolgreichen Betrieben“
an. Wie Wetzel gegenüber ‚impulse‘ bestätigte, handelt es sich dabei „um
Gewinnbeteiligungen oder den Zuschuss zur Altersvorsorge“.

Abweichungen im Tarif nach unten zum Erhalt von Arbeitsplätzen werde es nur
noch „in geprüften Einzelfällen geben. „Wir gehen mit Arbeitgebern in den Konflikt,
die den Flächentarif verlassen wollen, denn Arbeit muss in Deutschland
nicht billiger, sondern besser werden“, so Wetzel im ‚impulse‘-Interview.

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Wetzel sieht die IG Metall insbesondere in mittelständischen Betrieben sehr viel
durchsetzungsfähiger als in der Vergangenheit. „Wir werben intensiv neue Mitglieder und erhöhen so den Organisationsgrad.“

Mit jeder Auseinandersetzung um die Sicherheit von Arbeitsplätzen und die Teilhabe am wirtschaftlichen Erfolg gewinne die Gewerkschaft an Einfluss dazu. Deshalb habe die IG Metall in NRW auch „einen deutlichen Mitgliederzuwachs“.

Für Rückfragen:
Gerd Kühlhorn,
Chefredaktion ‚impulse‘,

Tel. 0221/4908-626

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