Diverses Technikspaß für Outdoor-Aktivisten

Auch der Spätsommer hat seine Sonnenseiten und gibt genügend Gelegenheiten, sich im Freien zu vergnügen. impulse.de stellt Gadgets vor, die Ihre Outdoor-Aktivitäten noch schöner machen.

Es gibt Begriffe aus dem Englischen, die sich in den Alltagsgebrauch so eingeschlichen haben, dass es schwer ist eine entsprechende deutsche Formulierung zu finden. „Outdoor“ gehört eindeutig dazu. Schließlich bedeutet „Outdoor“ nicht nur schlicht „draußen“, sondern wird umgeben von einer Vielzahl an Konnotationen, die es schlicht einfacher machen auf den Punkt zu kommen.

„Outdoor“ bezeichnet nicht nur den Drang des Menschen aus den vier Wänden hinaus zu treten. Nein, „Outdoor“ will auch sagen, dass sich der Mensch aktiv betätigt, sich in der Welt bewegt. Nicht zu letzt deswegen ist der Begriff auch hierzulande zur Bezeichnung einen ganzen Branche avanciert. Ob Wandern, Zelten, Laufen, Kajaken, Segeln, Snowboarden oder Mountainbiken (Fahrradwandern). Wer sich adäquat ausrüsten möchte, geht in ein Outdoor-Fachgeschäft.

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Und genau dort werden sich in der Regel die im Folgenden vorgestellten technischen Spielereien für den Outdoor-Aktivisten auch finden lassen.

Wem die Uhr die Richtung vorgibt – Casio Pro Trek Uhr

Uhrenliebhaber lassen sich grob in zwei Lager aufteilen: die einen, die ihren Zeitmesser schlicht und ohne viel Schnickschnack mögen. Mit zwei Zeigern, die die Zeit und eventuell noch das Datum anzeigen. Und es gibt jene, die eine Digitalanzeige vorziehen, damit die Uhr neben der Zeit noch viele weitere Informationen Preis gibt. Dabei gehören Wecker, Stoppuhr und Countdown eher zum Standard.

Wer sich zu letzterer Gruppierung zählt und zudem sportlichen Aktivitäten wie Wandern oder Mountainbikeen nahe steht, der sollte einen Blick auf die Casio Uhr „Mount Waddington“ der Pro-Trek-Serie werfen. Sie hat ein kombiniertes Analog-Digital-Display und versorgt den Outdoor-Sportler dank dreierlei Sensoren mit jeder Menge nützlicher Informationen. Ein gelber Zeiger lässt sich als Kompass, Barometer, Thermometer oder Höhenmesser einsetzen und zeigt dabei je nach Auswahl des Modus die entsprechenden Messwerte auf einer ebenfalls gelben Skala. Praktisch: Parallel wird der jeweilige Wert zusätzlich auf dem integrierten Digitaldisplay dargestellt. Das gibt Sicherheit auf der nächsten Wandertour.

Zwei wichtige Funktionen sollen noch erwähnt werden. Zum einen die Funksteuerung, die sicherstellt, dass die Uhr weltweit die richtige Zeit anzeigt. Zum anderen die Energieversorgung, die von einem integrierten Solarpanel übernommen wird. Somit ist die „Mount Waddington“ relativ ausfallsicher.

Die genaue Bezeichnung der Uhr lautet PRO TREK PRW-5000T-7ER „Mount Waddington“.

Auf rauen Pfaden mit dem iPhone – Magellan Tough Case

„Dafür gibt es eine App.“ Dieser Satz ist nicht mehr aus dem digitalen Alltag wegzudenken. Wer heute ein Smartphone besitzt, findet in der Regel für die meisten Situationen im Leben ein kleines Programm das weiterhilft. Das gilt auch für Outdoor-Aktivisten. Ob Bergwandern, Fahrradtour oder der Marsch auf dem Jakobsweg in Richtung Santiago de Compostela – in Apples virtuellem Store findet sich die entsprechende App.

So ist es auch nicht abwegig, dass iPhone-Besitzer ihr Handy mit auf solche Trips nehmen. Um das wertvolle Stück vor den Widrigkeiten einer solchen Unternehmung zu schützen, hat Magellan eine besondere Schutzhülle im Programm. Das Tough Case schützt iPhone (und iPod Touch) jedoch nicht nur vor Wind und Wetter. Das integrierte GPS-Modul sorgt dafür, dass die Geräte immer guten Kontakt zum wegweisenden Satelliten haben. Der Akku des Tough Case garantiert zudem eine längere Betriebszeit des iPhone oder iPod touch.

Das Tough Case ist mit dem iPhone 3G, iPhone 3GS und dem iPod touch (zweite und dritte Generation) kompatibel.

Das Sound im Helm – Tunebug Shake

Das folgende Produkt macht es einem schwer. Nicht, weil es ein gutes oder schlechtes Produkt ist und sich der Autor in der Frage nicht entscheiden kann (was einer Wahrheit im Übrigen ziemlich nahe kommt). Vielmehr stellt der Tunebug einen vor gleich mehrere Fragen: Wozu brauche ich so was? Wann brauche ich so was? Und warum bin ich trotz dieser Fragen fasziniert von dem Teil?

Aber der Reihe nach. Der Tunebug Shake ist der Outdoor-Bruder des Tunebug, einem originellen, mobilen Lautsprecher, der unterschiedliche Oberflächen als Resonanzkörper nutzt. Der Tunebug überträgt die Schallwellen und benutzt die Oberfläche, auf der er liegt als Resonanzkörper und wird so zum Minilautsprecher. Je nach Oberfläche unterscheidet sich die Klangqualität, die sich aus MP3-Player und Handy so herausholen lassen. Der Sound ist selten berauschend, besitzt wenig Tiefen oder gar Bässe und erreicht nicht einmal Zimmerlautstärke, so dass eine Nutzung eher in ruhigen Hotelzimmern, als ein einem Park zu empfehlen ist. Dort jedoch kann auch die kleine Beschallung unter Umständen gefallen. Ein Tipp: Glasflächen erweisen sich als akustisch besonders guter Resonanzkörper und holen das Maximun aus dem Tunebug.

So gibt es alleine für die Idee einen Pluspunkt. Jetzt haben die Entwickler des Tunebug noch einen drauf gelegt und dem kleinen Handschmeichler einen weiteren Anwendungsbereich zugedacht: als Helmlautsprecher. Das klingt nicht nur auf den ersten Blick etwas ungewöhnlich und kurios. Auch der erste Testlauf ist mit viel Schmunzeln verbunden.

Der Tunebug Shake wird mit einem Dreipunktesystem an einem Fahrrad- oder Skaterhelm verbunden, so dass die Resonanzmembran an der Unterseite direkt an der Helmschale anliegt. Alternativ liegt dem Shake ein Spanngurt bei, mit dem es befestigt werden kann. Dann kann via Bluetooth ein Handy oder ein bluetooth-fähiger Musikabspieler verbunden werden. Das klappt auch prima. Und ist der Tunebug stramm genug am Helm befestigt, dann ist der Sound, erstaunlich angenehm. Jedoch nicht zu vergleichen mit Kopfhörern. Die Festigkeit, mit der der Tunebug anliegt, ist jedoch immens wichtig. Sitzt das System auch nur etwas zu locker, schreddert der Klang unerträglich. Ist das sichergestellt, kann man sich eines Lächelns nicht erwehren. Man muss sich nur daran gewöhnen, dass die Musik irgendwie von überall zu kommen scheint.

Allerdings schallt die Musik auch überall hin. Denn nicht nur der Helmträger kommt in den Genuss der Töne, auch Passanten werden mit einem nicht unerheblichen Teil des Sounds konfrontiert. So wird der „Träger“ des Tunebug schnell zum fahrenden Ghettoblaster. Von daher ist der Tunebug Shake wohl weniger etwas für den städtischen Weg zur Arbeit als für den Trip in der Natur oder einem Nachmittag mit den Skater-Freunden.

Kamera unter Schock – Casio Exilim EX-G1

Extremsportler und Outdoor-Aktivisten gehen in der Regel von Natur und schönen Motiven umgeben ihrem Hobby nach. Da gibt es natürlich jede Menge Erlebnisse und Momente, die sich lohnen auf einem Foto festgehalten zu werden. Um sicher zu gehen, dass eine entsprechende Kamera den Widrigkeiten des Wanderns, Mountainbikens, Skatens oder Snowboardens gewachsen ist, sollte der geneigte Aktivist ein Gerät wählen, dass wasser-, schmutzabweisend und robust ist.

Genau diese Attribute bringt die Casio Exilim EX-G1 mit. Oder kurz: Exilim G. Das G steht für G-Shock-Design und verweist auf die gleichnamige, vermeintlich unverwüstliche, Uhrenserie aus dem Hause Casio. Die Kamera soll einen Sturz aus rund zwei Metern schadlos überstehen und gegen Wasser und Staub geschützt sein.

In dem robusten Äußeren steckt auch eine echte Casio Digicam mit 12 Megapixeln, die alle Merkmale einer Exilim mit sich bringt. Für den schnellen Outdoor-Gebrauch hilfreich: die Automatik wählt die zu einer Situation alle passenden Einstellungen inklusive Autofokus aus, so dass auch der Schnappschuss in voller Montur etwas werden kann.

Die Kraft der Sonne – Brunton Restore Solar Ladegerät

Wer sich schon mit Technik in die Natur begibt, der möchte auch, dass Handy, Kamera oder MP3-Player nicht in den entscheidenden Momenten schlapp machen. Um das zu verhindern hat die Firma Brunton ein mobiles Backup auf Lager, das Restore.

Mit dem Restore hat der Freiraumsportler eigenes kleines Kraftwerk im Gepäck. Es kombiniert einen Akku mit zwei Solar Panels und einem Lademodul. Adapter sorgen dafür, das iPod, Smartphone, Digitalkamera, GPS-Geräten usw. geladen werden können.

Das Restore kann seinerseits auf drei verschiedene Arten geladen werden: Mittels USB-Anschluss über den PC bei einer Ladezeit von ca. zwei Stunden, von einer 12-Volt-Autobatterie in vier Stunden oder über die eingebauten Solarzellen in rund 12 Stunden.

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