Diverses Teilen und sparen

Bauherren oder Käufer von gemischt genutzten Gebäuden setzen jetzt mehr Kreditkosten ab. Wie der Steuerdreh funktioniert.

Vierzehn Jahre Streit mit dem Finanzamt haben sich für einen Investor gelohnt. Er bekommt rund 20.000 Euro von der Behörde zurück. Außerdem spart er künftig Jahr für Jahr weitere 1.500 Euro Steuer. Grund: Der Hauskäufer hat Darlehen und Finanzierungskosten optimal auf die teils selbst genutzte, teils vermietete Immobilie aufgeteilt – und der Bundesfinanzhof (BFH) segnete sein Finanzierungsmodell jetzt ab (Aktenzeichen IX R 58/03).

Finanzierungs-Splitting heißt der Dreh, für den die BFH-Richter wiederholt neue Spielregeln diktieren (siehe auch impulse 8/2004). Das Prinzip: Käufer oder Bauherren von gemischt genutzten Gebäuden dürfen die eingesetzten Finanzmittel für die Steuer nach Belieben disponieren. Deshalb macht es Sinn, mit Eigenkapital möglichst nur die eigenen Räume zu bezahlen. Und Kredite den vermieteten Wohnungen oder den Räumen für die eigene Firma zuzuordnen.

Anzeige

Neu: Wer so finanziert, setzt die Kreditkosten für die vermieteten Räume auch dann nahezu voll ab, wenn das Darlehen höher ist als die anteiligen Anschaffungskosten des Gebäudes. „Das spart gewaltig Steuern“, bestätigt Klaus Finnern, Steuerberater bei BDP in Hamburg.

Den vollständigen Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 09/2005, Seite 108, nachlesen.

Neugierig geworden, aber noch kein Heft-Abonnent? Dann Geschenk auswählen und online abonnieren

Hinterlassen Sie einen Kommentar

(Kommentare werden von der Redaktion montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr freigeschaltet)

Bitte beantworten Sie die Sicherheitsabfrage (Anti-Spam-Schutz): *Captcha loading...