Diverses Tinnitus: Was tun gegen den kleinen Mann im Ohr?

Tinnitus: Was tun gegen den kleinen Mann im Ohr?

Tinnitus: Was tun gegen den kleinen Mann im Ohr?

Im Beruf erfolgreiche Menschen haben oft mit Tinnitus - dem Summen im Ohr - zu kämpfen. Wir sagen Ihnen, was Sie gegen die tägliche ungewollte Geräuschuntermalung unternehmen können.

Ein gelegentliches Summen im Ohr kennt jeder. Lästig, aber es geht vorbei. Anders sieht es aus, wenn sich die Geräusche über viele Wochen und Monate hinziehen. Dann hören die Betroffenen von ihrem Arzt die Diagnose: Tinnitus. Tinnitus kann als eine einzelne Störphase auftreten. Bleibt die Störung jedoch unbehandelt, entwickelt sich häufig ein chronischer Tinnitus, der die Betroffenen nervös werden lässt und – wenn viele Behandlungen erfolglos bleiben – bis in depressive Phasen bringen kann.

Managerkrankheit Tinnitus

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Gefährdet sind vor allem Menschen ab dem 40. Lebensjahr, die mitten im Berufsleben und am Höhepunkt ihrer Karriere stehen. Als Ursache nehmen die Mediziner eine Schädigung des Innenohrs an, die entweder auf eine altersbedingte Veränderung oder auf eine übermäßige Lärmbelastung zurückzuführen ist. Immer häufiger hört man auch die Vermutung, dass Stress als Auslöser in Frage kommt.

Oberstes Gebot bei einem andauernden Klingeln im Ohr ist: Sofort zum Arzt. Denn nur bei frühzeitiger Behandlung besteht eine Chance, den kleinen Mann im Ohr wieder loszuwerden. Versuchen Sie zudem, jeden Stress zu vermeiden und sich – soweit es geht – körperlich und seelisch zu entspannen.

Die schlechte Nachricht: Sind die Haarzellen des Innenohrs irreversibel geschädigt, lässt sich der Tinnitus durch keine Therapie vollständig beseitigen. Zur Linderung der quälenden Symptomatik haben sich jedoch folgende Maßnahmen als hilfreich erwiesen:

Tinnitus-Masker

Der so genannte Tinnitus-Masker versorgt die Betroffenen mit leiser Musik oder einem Geräusch, das angenehmer als das Klingeln im Ohr empfunden wird. Dies maskiert (überdeckt) das Tinnitus-Geräusch.

Ohrenschutz

Watte in den Ohren oder Ohrenschützer halten den Lärm vom Ohr fern und schützen vor lauten Geräuschen.

Lebensstil

Alkohol, Medikamente und Nikotin können die Gefäße und die Durchblutung beeinträchtigen. Dies gilt in besonderem Masse für die kleinsten Gefäßstrukturen des Innenohrs. Daher: Finger weg von harten Drinks und Zigaretten.

Durchblutung

Als wirksam hat sich die frühzeitige Therapie zur besseren Durchblutung des Innenohrs erwiesen. Dem Patienten werden mit Infusionen durchblutungsfördernde, gefäßaktive Medikamente verabreicht, die dazu beitragen, dass sich der Tinnitus zurückbildet.

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