Diverses Tipp-Kicker – Der Ball ist eckig

Der erfolgreichste deutsche Kicker kommt aus Villingen-Schwenningen. Dort produziert die Firma Mieg den seit 1925 fast unveränderten Standfußballer – die Verkörperung des deutschen Stellungsspiels. impulse zeigt, wer alles an der Fertigung des Kickers beteiligt ist.

Montage von Edwin Mieg, Villingen-Schwenningen

Es ist nicht Gómez oder Podolski, nein, immer noch die Tipp-Kick-Figur mit
dem ernsten Gesicht, die Großvater Mieg 1924 entwarf.
14 Mitarbeiter hängen das Schussbein ein, immer rechts.
Früher waren die Kicker aus Blei, seit dem Krieg aus
Zink. Die Revolution kommt im Herbst: Dann gibt es die
erste Tipp-Kickerin. Preis: 7,90 Euro.

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Schachtel von Casimir Kast, Gernsbach.

145 Mitarbeiter und Tipp-Kick-Fans aus dem Schwarzwald liefern eine
„sechspunktgeklebte Verpackung mit angehängtem
Deckel“ für das Spiel. Die ist aus kaschierter Wellpappe
und UV-lackiert, damit sie auch nach mehreren
Jahren noch gut aussieht.

Erfahren Sie mehr über Produktion eines Tipp-Kick-Spiels:
Starten Sie die Präsentation mit dem Play-Symbol. Dieses Symbol führt Sie durch die Präsentation.

Rasen von Bechem, Uhingen

Der Spezialist für Überzugs- und Verpackungsmaterialien wurde Anfang des 20. Jahrhunderts
als familiengeführte Färberei und Textilveredelung
gegründet. Vater Bechem hat schon Spielfelder für Vater
Mieg gemacht: Die waren aus Spielleinen, heute ist es
Schaum von der Rolle, beflockt mit grüner Viskose.

Draht von Grieshaber, Schiltach

Statt Muskeln
steuert Eisendraht die Flanken. Im
Kicker steckt biegbarer und trotzdem
fester Draht, den Grieshaber im
Schwarzwald extra für Mieg zieht und
mit Salzsäure bleicht, damit er schön
glänzt.

Die Ballhälften kleben Behinderten-Werkstätten Villingen-Schwenningen

Die Behinderten kleben die
schwarzen auf die weißen
Ballhälften, legen Ball,
Spieler und Tor in einen
Karton und schweißen
diesen zu. Die Werkstätten,
240 Arbeitsplätze, arbeiten
seit 32 Jahren für Mieg.

Stadion von Kroh Kunststofftechnik Geislingen.

Als Extra erhältlich: Eine Platte warmes Polystyrol wird auf
eine warme Aluminiumform des Stadions gesaugt.
Der Kunststoff ist weich und nimmt die Form des
Stadions an. Vier Minuten dauert die Herstellung.

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