Diverses Top-Gehälter exportieren

Ein Job im Ausland kann Einkommen- und Reichensteuer drücken. Wie GmbH-Chefs und Manager profitieren.

Statt die Leistungsträger der Wirtschaft bei Laune zu halten, hat Peer Steinbrück die Reichensteuer auf den parlamentarischen Weg gebracht. Dabei misst der Finanzminister mit zweierlei Maß. Ungeschoren davonkommen sollen jetzt neben Unternehmern auch die Spitzenverdiener unter den Freiberuflern. Abkassieren will der Finanzminister nun vor allem bei Gesellschafter-Geschäftsführern von mittelständischen Kapitalgesellschaften (GmbH, AG) und Top-Managern.

Strafsteuer für Erfolg

Anzeige

Im Visier hat die Bundesregierung so genannte Besserverdiener mit einem steuerpflichtigen Jahreseinkommen ab 500.00 Euro (Ledige 250.00 Euro). Hier sollen die Finanzämter ab 2007 einen Sonderzuschlag eintreiben. In der Spitze werden dann 45 Prozent statt bisher 42 Prozent Einkommensteuer fällig sein.

Spitzenverdiener nehmen deshalb beizeiten ihre Berater in die Pflicht, um legale Ausweichstrategien zu prüfen. Eine spezielle Variante bietet sich für GmbH-Chefs und Manager in international operierenden Unternehmen an. „Split Payroll“ heißt das Modell, das an Schwung gewinnt. Das Prinzip: Wer in Deutschland wohnt, zum Teil aber im Ausland für die Firma arbeitet, splittet das Jahresgehalt entsprechend auf und versteuert einen Teil der Bezüge jenseits der Grenze. Und zwar zu den günstigen Konditionen vor Ort.

Den vollständigen Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 08/2006, Seite 60, nachlesen.

Neugierig geworden, aber noch kein Heft-Abonnent? Dann Geschenk auswählen und online abonnieren

Hinterlassen Sie einen Kommentar

(Kommentare werden von der Redaktion montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr freigeschaltet)

Bitte beantworten Sie die Sicherheitsabfrage (Anti-Spam-Schutz): *Captcha loading...