Diverses Top-Lagen in Deutschland

"Der Johannisberg herrscht über alles", stellte Goethe einst fasziniert fest. Schon lange vor seiner Zeit, im Jahre 817, wurde die Weinernte in der berühmten Lage im Rheingau erstmals urkundlich dokumentiert. Im Laufe der folgenden Jahrhunderte festigte sich der herausragende Ruf von Schloss Johannisberg. Solche und andere für Weinkenner und potenzielle Connaisseure interessante Informationen liefert das neue Büchlein "Die 100 besten Weinberge Deutschlands".

Aus den 2.658 deutschen Lagen wählte Autor Frank Kämmer jene 100 aus, die historisch, topographisch und geologisch nach seinen Recherchen von Bedeutung waren und sind. Wenn auch durch das Weingesetz von 1971 viele der namhaften Lagen willkürlich erweitert wurden, sind die in dem schönen Buch beschriebenen Lagen nicht ohne Grund berühmt.

Sie sind neben den unabdingbaren Fähigkeiten und Kenntnissen der Winzer Voraussetzung für Spitzenweine. Alle Faktoren zusammen – also Herkunft, das dort herrschende Mikroklima, alte Reben, dazu das Know-How der Winzer – machen das heute nach dem Zeitalter der scheinbar nur in Öchsle messbaren Weinqualität das Konzept des „Terroirs“ aus.

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Eine junge Generation von engagierten Winzern hat großen Lagen wie „Bopparder Hamm“, „Scharzhofberg“ oder „Freyburger Edelacker“ wieder Leben eingehaucht. Die Weinmacher und solche Weinberge sind die Garanten dafür, dass auch künftige Generationen von Genießern den Geburtsort ihres Weins erkennen und schmecken.

Die 100 besten Weinberge Deutschlands

Frank Kämmer

Hampp Verlag

19,90 Euro

www.hamppverlag.de

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