Diverses Touren intelligenter planen

An das Chaos verfahrener Fahrer kann sich der Spediteur Gerard Graf lebhaft erinnern. Das gehört bei ihm allerdings der Vergangenheit an. Seit vier Jahren sind seine 52 Laster mit Bordcomputer, Routennavigation und Spezialhandy ausgerüstet. Auf Knopfdruck hat er die ganze Flotte im Blick. Ziele und Auftragsdaten sendet er per SMS direkt ins Cockpit. All das zusammen hat den Bochumer Spediteur schneller und effizienter gemacht.

Doch unter seinen mittelständischen Branchenkollegen ist er damit eher die Ausnahme. „Viele Unternehmer ahnen nicht, wie viel Geld sie mit Telematik sparen können“, bekräftigt Franck Leveque, Logistik-Experte der Unternehmensberatung Frost & Sullivan (F & S) in London. So senkte Gerard Graf seine Telefonkosten um 20 Prozent, weil die Zentrale jetzt per Mobilfunk direkt mit den Bordrechnern verschaltet ist. Früher steuerten drei Disponenten 30 Fahrzeuge: Jetzt schafft die gleiche Mannschaft fast doppelt so viele.

Wie aber findet ein Unternehmer die für ihn günstigste Konfiguration? Tatsächlich genügt bisweilen eine schlichte Tankkarte. Firmen mit weniger als fünf Fahrzeugen empfiehlt Marco Andres, Leiter des Dortmunder Beratungszentrums E-Logistik, zudem einfache Handy-Systeme zur Sendungsverfolgung. Für gehobene Ansprüche empfiehlt er simple GPS-Boxen (= Global Positioning System), die Transporter orten. Oder spezielle Handhelds für die Kanzel, die Auftrags- und Zieldaten speichern.

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In der impulse-Ausgabe 09/2004 finden Sie ab Seite 66 neben dem vollständigen Artikel auch eine Übersicht, welche Lösung sich für welchen Spediteur lohnt. Zusätzlich stellen wir Ihnen die IAA-Neuheiten der wichtigsten Telematik-Spezialisten vor.

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