Diverses Trainieren wie die Profis

Märkte analysieren, produzieren und verkaufen - typischer Alltag für Firmenchefs. Aber funktioniert das auch beim Golfen? Profitrainer Martin Hasenbein bietet ein ­Erfolgssystem an: testen - trainieren - kontrollieren.

Richard Nömeier drischt Ball auf Ball quer über die Range in Bad Griesbach. Trainer Martin Hasenbein steht seit fünf Minuten schweigend hinter ihm. „Der schwitzt bald richtig“, sagt er.

Nömeier ist eine klassische Ich AG. Er will Profi werden, dann bei Turnieren Preisgelder gewinnen. Für dieses Training ist er 700 Kilometer mit dem Auto gefahren. Seinen Trainer sieht er nur alle paar Wochen, sonst muss er selber am Schwung arbeiten und darüber Buch führen. Die Rechenschaftsberichte füllen eine Din A4 große Kladde.

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Martin Hasenbein trainiert nur die Besten. Für gute Amateure bietet er in diesem Jahr mit dem Reiseveranstalter Der Tour erstmals eine Woche „Trainieren wie die Profis“ im spanischen Golfresort La Manga an. Architekten, Banker und viele Unternehmer buchen seine Camps – und erleben eine ganz andere Art von Golftraining.

Am Anfang stehen Tests, Analysen des Spiel-Ist-Zustands. Die Technik beim Putten wird mit einem Ultraschallmessgerät aus der Medizin analysiert, mit einer Ballrutsche die Fähigkeit zum Grünlesen getestet und mit Laserentfernungsmessern penibel die Weite beim Drive ermittelt. Diese Methode kommt gerade bei Unternehmern gut an, das Konzept kennen sie: Vor der Einführung eines neuen Produkts oder einer Dienstleistung steht die Marktanalyse. Dann wird produziert, angeboten und verkauft. Jetzt zeigt sich schnell, ob die Idee ein Erfolg war, ob korrigiert oder etwas Neues entwickelt werden muss.

Harter Konkurrenzkampf

Hasenbein arbeitet ähnlich. Er überträgt das komplexe Phasenmodell aus dem Profitraining auf die Amateure. Ein neuer Schlag wird gelernt, wird auf der Range geübt und dann auf dem Platz. Schließlich muss er im Turnier bestehen: „Erst beim Monatsteller oder Masters zeigt sich, ob der neue Schwung stabil genug ist und hilft zu siegen.“ Hasenbeins Augen werden ganz schmal. „So eine Veränderung dauert manchmal drei bis sechs Monate.“

Den vollständigen Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 05/2006, Seite 130, nachlesen.

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