Diverses Treffpunkt Fernost

Geschäfte in Asien sind Abenteuer. Vor allem in China haben es deutsche Firmen mit halben Staatsbetrieben zu tun, mit konfuzianischer Tradition und komplizierten Benimmregeln: Der Hamburger Lampenspezialist Tom Schlotfeldt, der das Lichtkonzept für die Trabantenstadt Luchao bei Shanghai entwickelt hat, lernte chinesische Partner kennen, die sich beleidigt fühlten, weil "Edelstahlwinkel" ungenau übersetzt eine Obszönität andeutet. "Ich hatte auch Sorge wegen unseres Firmennamens Schlotfeldt", sagt der Lampenexperte. Zum Glück heißt der auf Chinesisch "Im weißen Tal".

Obwohl das Geschäftsumfeld seine Tücken hat, ist Asien für deutsche Unternehmer künftig weltweit wohl der wichtigste Markt überhaupt. Die Weltbank erwartet, dass die Region 2004 erneut um mehr als sieben Prozent wächst. Die deutschen Exporte nach Fernost wachsen um 17 Prozent
pro Jahr – und ein Ende des Booms ist nicht abzusehen.

Alle wollen mitmischen, doch gerade bei Mittelständlern sind die Ressourcen für den großen Sprung oft begrenzt. Da sind Messen vor Ort die perfekten Türöffner: Unternehmer verschaffen sich risikolos einen ersten
Überblick, lernen Gepflogenheiten und Geschäft spartner kennen, taxieren die Konkurrenz.

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„Messen in Asien bieten einen geballten ersten Eindruck in einem geschützten Raum“, bestätigt Norbert Stoeck, Messe-Experte der Unternehmensberatung Roland Berger. Und dem chinesischen Mittelstand begegnen Chefs ohnehin nur vor Ort.

Den kompletten Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 01/2005, Seite 56, nachlesen.

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