Diverses Trennung für Sekunden

Kein Zweifel, für viele Unternehmerfamilien ist es das Steuerurteil des Jahres 2005: Eheleute können ihr Vermögen mit einem simplen Kniff neu aufteilen - und dabei Schenkungsteuer vermeiden. Und zudem die persönlichen Freibeträge für andere Gelegenheiten schonen. So hatte der Bundesfinanzhof (BFH) entschieden (impulse 1/2006).

Güterstand wechseln statt Vermögen schenken heißt die Devise für gut betuchte Eheleute. Vorausgesetzt, sie leben im gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft. Dann können sie einfach in die Gütertrennung wechseln, und der besser situierte Ehegatte reicht Grundstücke, Aktienpakete oder Firmen an den Partner weiter. Völlig steuerfrei (Aktenzeichen II R 29/02). Etwa um Vermögen vor riskanten unternehmerischen Deals in der Familie zu sichern. Oder dem Ehepartner eine eigene selbständige Existenz zu ermöglichen. Oder ihm Vermögen zum Ausgleich für die Familienarbeit zukommen zu lassen.

Falls der eine Ehepartner den anderen bereits vor Jahren bedacht hat, bringt dieser Vermögenstransfer richtig Steuerspaß. Denn: „Für frü­here Schenkungen gibt es sogar Geld vom Finanzamt zurück“, freut sich Michael Schulze-Oechtering von der Treuhand Niederrhein in Krefeld. Der Rechtsanwalt hat das BFH-Urteil für ein vermögendes Ehepaar erkämpft.

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Den vollständigen Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 02/2006, Seite 102, nachlesen.

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