Diverses Trotz Krieg: Stabilitätspakt nicht aufgeben

Trotz Krieg: Stabilitätspakt nicht aufgeben

Trotz Krieg: Stabilitätspakt nicht aufgeben

Keine neuen Schulden wegen des Irak-Kriegs, fordert Horst Siebert, Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft. Und macht im impulse-Interview Vorschläge zur Gesundheitsreform, die Chefs freuen dürften.

„Finger weg vom Stabilitätspakt“, fordert Siebert im impulse-Interview. „Stabiles Geld ist eine zentrale Bedingung für Wachstum. Die kann man auch wegen eines drohenden Irak-Krieges nicht aufgeben.“ Genau das überlegt die Bundesregierung aber zur Zeit. Nach Sieberts Meinung der Anfang „einer Abwärtsspirale“. „Wenn wir uns mehr verschulden, steigen die Zinslasten, und der Staat verliert seine letzten kleinen Handlungsspielräume“, erklärt der Chef des Kieler Instituts für Weltwirtschaft.

Im Gesundheitssystem plädiert der renommierte Ökonom für mehr Wettbewerb. „Es wäre ein Fehler, wenn die Rürup-Kommission oder Ulla Schmidt ein abschließendes System schaffen wollten.“ Dies könne man nicht am grünen Tisch festlegen. Sein Appell an die Politik: Weg von der heutigen Planwirtschaft.

Anzeige

Langfristig sollte dabei der Arbeitgeberbeitrag zur Krankenversicherung abgeschafft werden. „Die Krankenversicherungen müssen vom Arbeitsverhältnis gelöst werden“, sagt der ehemalige Wirtschaftsweise.

Das komplette Interview finden Sie im aktuellen impulse-Heft (04/2003)

Hinterlassen Sie einen Kommentar

(Kommentare werden von der Redaktion montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr freigeschaltet)

Bitte beantworten Sie die Sicherheitsabfrage (Anti-Spam-Schutz): *Captcha loading...