Diverses Tue Gutes, und rede darüber

Liz Mohn hatte mit ihrer Bertelsmann Stiftung die Idee, verantwortungsvolles Unternehmertum aus der Nische zu führen. Viele Mittelständler sind leuchtende Vorbilder in ihrer Region, aber wenig bekannt und kaum gewürdigt. Das will die Kampagne "Unternehmen für die Region" ändern. In der "Landkarte des Engagements" sollen Hunderte guter Unternehmerprojekte eingezeichnet werden. Seien Sie dabei!

Vorwort zur Initiative „Unternehmen für die Region“

Mit der Initiative „Unternehmen für die Region“ möchte die Bertelsmann Stiftung zeigen, wie vielfältig unternehmerisches Engagement in Deutschland ist und andere zur Nachahmung anregen. Viel zu wenig Menschen in Deutschland wissen, wie engagiert und kreativ unsere mittelständischen Betriebe sind. Ich bin der Meinung, dass wir stolz sein können auf unsere Unternehmen: Sie bilden das Rückgrat der deutschen Wirtschaft – nicht nur im ökonomischen Sinne. Gerade familiengeführte, kleine und mittelgroße Unternehmen übernehmen gesellschaftliche Verantwortung auf vielfältige Weise. Sie unterstützen unbürokratisch, wenn sie Probleme in ihrem Umfeld erkennen. Sie bringen unternehmerische Kreativität ein, wenn es darum geht, auch einmal unkonventionelle Lösungen anzubieten.

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Die Initiative „Unternehmen für die Region“ wird von insgesamt 22 Botschaftern unterstützt, allesamt selbst engagierte Unternehmer, die beweisen, dass es nicht immer auf Geld und Größe ankommt. Zeigen auch Sie, was in ihrem Unternehmen steckt, melden Sie ihr Engagement unter www.unternehmen-fuer-die-region.de. Oder berichten Sie in ihrem Umfeld von unserer Aktion und motivieren Sie Unternehmen und ihre Partner, sich auf unserer Landkarte des Engagements vorzustellen!

Auf den nächsten Seiten stellen wir Ihnen die Botschafter dieser Kampagne vor.

1. Botschafter:

Günther Cramer

Geschäftsführender Gesellschafter SMA Technologie AG, Niestetal (Hessen)

Zur Person

„Seien wir Realisten und versuchen das Unmögliche“ – sagte Günter Cramer 1981 anlässlich der Gründung seines Unternehmens SMA, das heute erfolgreich Systemtechnik für Photovoltaik entwickelt und fertigt. Neben marktfähigen Innovationen ist die „kooperative Unternehmensführung“ maßgeblich am rasanten Erfolg beteiligt.

Das Unternehmen

SMA ist ein international tätiges Unternehmen im Bereich Solartechnik und Energie mit den Kernkompetenzen Mikroprozessortechnik und Leistungselektronik. Rund 1200 Mitarbeiter erwirtschafteten im Jahr 2005 einen Umsatz in Höhe von über 173 Millionen Euro. Das Unternehmen schuf in den vergangenen drei Jahren 300 neue Arbeitsplätze.

Das Engagement

SMA hat sich zur Aufgabe gemacht, einen entscheidenden Beitrag zu einer umweltverträglichen und nachhaltigen Energieversorgung zu leisten. Dieser Anspruch zieht sich sowohl durch die Produktpalette als auch durch das Umweltmanagement der Firma.

Zudem fördert SMA internationale Hilfsprojekte, in denen Photovoltaik einen Beitrag zur Armutsbekämpfung leisten kann. Beispielsweise engagierte sich SMA für die vom Tsunami betroffene Bevölkerung in Sri Lanka und die regelmäßig unter Dürre leidende Bevölkerung Ugandas. Hier stellt das Unternehmen nicht nur alle systemtechnischen Komponenten zum Aufbau eines autarken Inselstromsystems bereit, sondern auch die Ingenieure und Techniker kostenfrei zur Verfügung. Das neueste Projekt: Für Waisenkinder in Uganda, die besonders unter mangelnden Ausbildungsmöglichkeiten leiden, errichtete das Unternehmen eine Berufsschule, in der einheimische Auszubildende im Bereich Energietechnik vor Ort den Aufbau von Inselstromsystemen erlernen können.

Das Unternehmen bindet seine Mitarbeiter in diese karikativen Projekte ein. Darüber hinaus unterstützt das Unternehmen das gesellschaftliche Engagement der Mitarbeiter durch Freistellungen und finanzielle Mittel. Für dieses Engagement erhielt es 2006 beim Wettbewerb „Great Place to Work“ den Sonderpreis „Best Practices for Involvement of Employees in Corporate Social Responsibility Activities“.

Auch vor Ort, in der Region, zeigt SMA gesellschaftliches Engagement. Beispielsweise arbeitet das Unternehmen mit ausgewählten Schulen in der Region zusammen oder fördert Studenten durch Praktika. Die Ausbildung junger Menschen ist dem Unternehmen ein besonderes Anliegen. Allein von 2004 auf 2005 wurde die Anzahl der Auszubildenden um 50 Prozent erhöht. Die Ausbildungsquote liegt nunmehr bei 7 Prozent.

Verantwortlich für die sehr hohe Mitarbeiterzufriedenheit ist die so genannte „kooperative Unternehmensführung“. Das bedeutet: Mitarbeiter werden in alle Informations- und Entscheidungsprozesse einbezogen. Angestrebt wird eine partnerschaftliche Zusammenarbeit auf der Basis gegenseitiger Wertschätzung und ein fairer Umgang miteinander. Die einzelnen Mitarbeiter arbeiten eigenständig, gestalten ihre Arbeitszeit flexibel und erfassen ihre Arbeitszeiten eigenverantwortlich. Den Mitarbeitern wird eine Gewinnbeteiligung eingeräumt und die Möglichkeit gegeben, Unternehmensanteile in Form von Aktien zu erwerben. Die Mitarbeiterzufriedenheit ist in Folge dessen sehr hoch. SMA erhielt für diese Art der Unternehmensführung eine Reihe von Auszeichnungen, wie den „Entrepreneur des Jahres 2006“ und wurde 2006 in die Liste der 100 besten Arbeitgeber Europas (Great Place to Work Europe) aufgenommen.

Der Kontakt

Internet: www.SMA.de

E-Mail: info@SMA.de

Tel.: 0561 95 22-0

2. Botschafter:

Cord Wöhlke

Geschäftsführer Budnikowsky GmbH & Co. KG, Hamburg

Zur Person

1970 stieg Cord Wölkes in die norddeutsche Drogeriekette Budni ein, die heute Erfolgsgeschichte schreibt – seit 1979 mit ihm als Geschäftsführer. Auch andere Unternehmen und Institutionen schätzen Wöhlkes Kompetenz: Er ist Mitglied des Aufsichtsrates der Gedelfi GmbH & Co. KG, Hamburg, er arbeitet im Integrationsbeirat des Senats der Freien Hansestadt Hamburg, sitzt im Plenum der Handelskammer Hamburg und ist Mitglied des Aufsichtsrates der Hamburger Sparkasse.

Das Unternehmen

Budnikowsky oder Budni ist eine Drogeriemarktkette aus dem norddeutschen Raum mit Sitz in Hamburg. Budni beschäftigt ca. 1100 Mitarbeiter und erwirtschaftete im Jahr 2006 einen Umsatz in Höhe von 275 Millionen Euro. Mehr als ein Fünftel der Angestellten sind älter als 50 Jahre.

Das Engagement

Entsprechend dem Firmenslogan „Jeden Tag Gutes tun“ engagiert sich Budni lokal in mehreren Projekten mit dem Schwerpunkt im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe. Organisiert wird dieses Engagement durch den gemeinnützigen Verein „Budnianer Hilfe e. V.“. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, Organisationen der Kinderhilfe langfristig zu unterstützen. Jede der mehr als 100 Budni-Filialen fungiert als Pate einer sozialen Einrichtung in der Nachbarschaft, beispielsweise Kindergärten, Schulen oder Freizeiteinrichtungen. Durch zwei individuelle Veranstaltungen pro Jahr sammeln die Mitarbeiter der Filialen Spenden, mit denen die Einrichtungen unterstützt werden.

Kunden von Budni haben die Möglichkeit, durch Einkäufe mit der „Budni-Karte“ Einkaufsgutscheine zu erhalten. Diese können anstatt eines Einkaufs auch der „Budnianer Hilfe“ gespendet werden, um so weitere Projekte der Stiftung zu finanzieren. Als Beispiel sei hier die Aktion „Nichtrauchen ist cool“ genannt, bei der sich Hamburger Schüler der Klassen fünf bis sieben von Ärzten über die Folgen des Rauchens aufklären lassen. Als weiteres Projekt ist auch das Forum „Starke Schulen – Starke Kinder“ zu nennen. Gegründet wurde es im Jahr 2006 durch den Budnikowsky-Geschäftsführer Cord Wöhlke. Es soll Schülern, Eltern und Lehrern die Möglichkeit geben, Ideen und Vorstellungen zum Thema Schule und Bildung zu diskutieren, um so einen Beitrag zur Weiterentwicklung des Bildungssystems in Hamburg zu leisten. Unterstützung erhält das Projekt von vielen Kooperationspartnern, wie der Handelskammer Hamburg, dem Jugendmagazin Freihafen sowie dem Kinderschutzbund in Hamburg und vielen mehr.

Der Erfolg der Projekte dient den Schulen wie dem Unternehmen. Durch die Partnerschaften der Filialen und die anderen Projekte fördert Budni nicht nur Kinderhilfsprojekte, sondern unterstreicht auch glaubwürdig den Firmenclaim: „Jeden Tag Gutes tun.“

Der Kontakt

Internet: www.budni.d
e
E-Mail: info@budni.de

Tel.: 040 68 27 9-0

3. Botschafter:

Detthold Aden

Vorstandsvorsitzender BLG Logistics Group AG & Co. KG, Bremen

Zur Person

Die Karriere von Detthold Aden hat 1976 bereits beeindruckend begonnen: Beim Paketdienstes UPS Deutschland war er als Gründungsgesellschafter von Anfang an dabei. Viele weitere Höhepunkte seiner Laufbahn sollten folgen: 1982 die Alleingeschäftsführung der Bertelsmann-Tochter VVA, für die er 1987 den Deutschen Logistik-Preis bekam; 1990 Vorsitz der Geschäftsführung der Thyssen Haniel Logistic GmbH; 1995 zusätzlich Mitglied des Vorstandes der Thyssen Handelsunion AG; seit 1999 Vorsitzender des Vorstandes der BLG-Logistikgruppe.

Das Unternehmen

Die BLG Logistics, 1998 aus der Bremer Lagerhaus-Gesellschaft (BLG) hervorgegangen, ist heute ein Logistikkonzern mit Sitz in Bremen. 6142 Mitarbeiter erwirtschafteten im Jahr 2005 einen Umsatz in Höhe von mehr als 700 Millionen Euro.

Das Engagement

Gesellschaftliche Verantwortlichkeit gehört bei BLG zu den Grundwerten und ist fest im Unternehmensleitbild verankert. BLG engagiert sich sowohl global als auch regional. Auf globaler Ebene werden beispielsweise Projekte gegen AIDS in Südafrika oder die Förderung von Schulen in Brasilien unterstützt. Regional leistet BLG Unterstützung für Kultur, Bildung und Sport sowie im sozialen Bereich. Dazu zählt die Mitwirkung beim Projekt „Seitenwechsel“: Führungskräfte arbeiten für eine Woche in Einrichtungen wie Kinderhospizen, Gefängnissen, Drogenentzugs-Stationen oder Bahnhofsmissionen.

Im Personalbereich gehört die Mitwirkung beim Projekt „PortWork 05/15“ zu den wichtigsten Beispielen. Hier setzt sich die BLG intensiv mit dem Thema demographischer Wandel und den Folgen für Gesellschaft und Wirtschaft auseinander. Als Ergebnis erhalten beispielsweise junge Langzeitarbeitslose die Möglichkeit, sich über eine Fortbildung für die Arbeit in der Zukunftsbranche Logistik zu qualifizieren. Auch die Beschäftigung älterer Arbeitnehmer gehört zu den Projektzielen. Mehrere Aktionen von „PortWork 05/15“ wurden bereits vom Bundesministerium für Arbeit ausgezeichnet.

Neben der reinen Unterstützung von Projekten und einem unternehmerischen Imagegewinn hilft das gesellschaftliche Engagement unter anderem bei der langfristigen Sicherung qualifizierter Arbeitnehmer, die in der Wachstumsbranche Logistik mehr und mehr gefragt sind.

Der Kontakt

Internet: www.blg.de

E-Mail: d.aden@blg.de

Tel.: 0421 39 8-01

4. Botschafter:

Oliver Berking

Geschäftsführer Robbe & Berking, Flensburg (Schleswig-Holstein)

Zur Person

Unmittelbar nach dem Abschluss seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre 1985 verschrieb sich der Norddeutsche Oliver Berking dem Familienbetrieb, der Silbermanufaktur Robbe & Berking. Seit 2000 steht der ehrgeizige Unternehmer dem 125-jährigen Traditionsunternehmen erfolgreich als geschäftsführender Alleingesellschafter vor. Er leitet das Unternehmen in fünfter Generation und beeindruckt weltweit mit kreativen Produktentwicklungen und innovativen Unternehmensstrategien.

Das Unternehmen

Robbe & Berking ist eine traditionsreiche Silbermanufaktur, die internationale Bekanntheit durch hochwertige Silberbestecke erlangt hat. Weltweit arbeiten rund 240 Mitarbeiter für das Unternehmen mit Sitz in Flensburg. Der Marktanteil im deutschsprachigen Raum liegt bei mehr als 70 Prozent.

Das Engagement

Robbe & Berking kooperiert mit der Gesellschaft für Goldschmiedekunst e. V. und veranstaltet regelmäßig die „Silber Triennale“, ein Silber-Wettbewerb, der zeitgenössische Silberschmiedekunst fördern will. Die Ergebnisse werden im In- und Ausland präsentiert.

Über diese weltweit anerkannte Ausstellungsreihe hinaus engagiert sich das Unternehmen im Bereich des Segelsports. Der Geschäftsführer Oliver Berking ist aktives Mitglied im „Freundeskreis klassische Yachten“ und veranstaltet die „Robbe & Berking Classics“ sowie die „Robbe & Berking 12mR Sterling Cups“.

Die „Robbe & Berking Classics“ werden seit 1995 in jedem Jahr von Robbe & Berking in Kooperation mit anderen Unternehmen aus der Region Flensburg gesponsert. Auf dem Programm stehen verschiedenen Regatten und kulturelle Angebote. Dieses Festival für klassische Jachten lockt Teilnehmer aus ganz Europa in die Fördestadt. Mehrere tausend Zuschauer strömen stets zu diesem kulturellen Ereignis. Insgesamt ist das Klassiker-Festival zu einer festen Größe im kulturellen Programm der Stadt Flensburg geworden und findet auch außerhalb Schleswig-Holsteins Beachtung, zuletzt als Veranstaltungsort der internationalen „Classic Week“ im Jahr 2006.

Robbe & Berking unterstreicht durch das Engagement im Bereich Kunst und Yachting zum einen ihre Expertise im Bereich des hochwertigen Handwerks und zeigt auf der anderen Seite Verantwortung gegenüber der Region Flensburg. Die „Robbe & Berking Classics“ stellen einen herausragenden kulturellen Mehrwert für die Stadt dar, der auch überregional und international sichtbar ist.

Der Kontakt

Internet: www.robbeberking.de

E-Mail: info@robbeberking.de

Telefon: 0461 90306-0

5. Botschafter:

Eduard R. Dörrenberg

Geschäftsführender Gesellschafter Dr. Kurt Wolff GmbH & Co. KG, Bielefeld (Nordrhein-Westfalen)

Zur Person

Der Ingenieur für Maschinenbau arbeitete nach Abschluss seines Studiums drei Jahre für die Beratungsfirma A.T. Kearney, bevor er an der Pariser Hochschule für internationales Management (INSEAD) sein MBA-Studium absolvierte. Seit April 1998 leitet der Urenkel des Firmengründers erfolgreich als geschäftsführender Gesellschafter Dr. Kurt Wolff GmbH & Co. KG und Dr. August Wolff GmbH & Co. KG Arzneimittel.

Das Unternehmen

Die Dr. Kurt Wolff GmbH, ein Kosmetikhersteller aus Bielefeld, wurde als chemisch-pharmazeutische Fabrik gegründet. Der Familienbetrieb ist heute international tätig und beschäftigt allein in Deutschland mehr als 500 Mitarbeiter. Hinter dem Unternehmen stehen bekannte Marken wie Alpecin, Plantur 39 und Linola.

Das Engagement

Die Dr. Kurt Wolff GmbH sieht sich nicht nur in der Verantwortung, ihren Mitarbeitern und ihren Familien eine gesicherte Existenz gewährleisten zu können, sondern will ihnen helfen, sich den wachsenden Anforderungen der Branche anzupassen. Daher fördert es die Weiterbildung und das eigenverantwortliche Handeln der Mitarbeiter. Schulungen für Friseure, Dermatologen, Ärzte, Apotheker und Kosmetikfachkräfte sind wichtiger Bestandteil der Unternehmenspolitik

Der Faktor „Mensch“ steht im Mittelpunkt. Das bedeutet, das Unternehmen bemüht sich nicht nur um einen verantwortungsvollen Umgang mit den Mitarbeitern, sondern auch mit den (größtenteils langfristigen) Partnern und Kunden. Sowohl die Firma als auch die einzelnen Gesellschafter unterstützen als Sponsor ganz unterschiedliche Bereiche des gesellschaftlichen Lebens, wie Kunst, Kultur und Sport.

In Sachen Ökologie ist die Dr. Kurt Wolff GmbH durch ein Nachfüllsystem im Friseurbereich seit Jahrzehnten sehr aktiv. Im Unternehmen werden Umwelt-Audits, das heißt genaue Prüfungen der Prozesse innerhalb des Unternehmens unter Umweltgesichtspunkten, durchgeführt und Verpackungsmaterial recycelt , wo es sinnvoll und möglich ist. Diese Bemühungen wurden mit mehreren Umweltpreisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Umweltpreis der Stadt Bielefeld.

Die Dr. Kurt Wolff GmbH sieht sich verpflichtet – besonders in der Rolle des Unternehmers – durch eine erfolgreiche, menschliche und nachhaltige Unternehmensführung einen wichtigen Beitrag zur gesellschaftlichen Entwicklung Deutschlands zu leisten. Gleichzeitig steigert ihr Engagement ihre Glaubwürdigkeit und wirkt sich positiv auf ihr Image aus.

Der Kontakt

Internet: www.alcina.de

Email: info@dr-kurt-wolff.de

Telefon: 0521 88 08-00

6. Botschafter:

Franz-Josef Fischer

Geschäftsführender Gesellschafter Jäger Direkt Direkt GmbH & Co. KG, Reichelsheim (Hessen)

Zur Person

Der Unternehmer Franz-Josef Fischer hat sich früh engagiert: bereits 1987 setzte er sich für Kinder in Portugal ein. 1999 schuf er eine Plattform zur Förderung von Ausbildungsplätzen, die sich vor allem an Jugendliche richtet (www.gutdrauf-Ausbildung.de). Dafür erntete das Unternehmen deutschlandweit Anerkennung. Aktuelle Auszeichnungen: der 1. Platz bei „Freiheit und Verantwortung“ 2006, Kategorie Mittelstand; 1. Platz bei „Ausbildungs-ASS“ 2006 und „Mutmacher der Nation“ 2006.

Das Unternehmen

Jäger Direkt ist ein Hersteller von elektrotechnischen Produkten mit Sitz in Reichelsheim. Seit der Gründung im Jahr 1990 ist das Unternehmen kontinuierliche gewachsen und beschäftigt derzeit mehr als 150 Mitarbeiter.

Das Engagement

Die Frage, was das Unternehmen der Gesellschaft zurückgeben kann, ist fester Bestandteil der Unternehmensphilosophie bei Jäger Direkt. So engagiert sich der Betrieb stark im Bereich der Kinderhilfe und insbesondere in der Ausbildungsförderung.

Die „Strahlemann-Initiative e. V.“ wurde von Jäger Direkt ins Leben gerufen. Dahinter verbirgt sich ein Netzwerk von Unternehmen und gesellschaftlichen Institutionen, das sich weltweit für Kinder engagiert und ihre spezifischen Lebensbedingungen verbessern will. Aktiv ist die Initiative zum Beispiel in Portugal (Lamego), Mosambik (Provinz Gaza), und Argentinien (Misiones). Die Initiative unterstützt einzelne Projekte, die von Vertrauenspersonen vor Ort durchgeführt werden, etwa den Bau und Betrieb von Kinderhäusern, Schulen, Kindergärten oder Ausbildungsstätten. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf Bildung und Ausbildung, um Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten.

Hilfe zur Selbsthilfe will das Unternehmen auch in Deutschland leisten. Das Projekt „Jobs für Jugendliche“ widmet sich schwerpunktmäßig der Ausbildungsförderung in der Region. Durch die „Strahlemann-Initiative“ hat sich bereits ein dichtes Netzwerk von Unternehmen, gesellschaftlichen Akteuren und Politikern gebildet. Dieses Engagement kann das Unternehmen nutzen, um „Jobs für Jugendliche“ voranzutreiben. So stellen die beteiligten Unternehmen und Institutionen lernschwachen Schülern Paten als Betreuer zur Verfügung, bieten Praktika an und vermitteln Ausbildungsplätze. Das Auftaktsprojekt in Reichelsheim hat 21 von 26 Hauptschulabsolventen ohne konkrete Ausbildungsperspektive in ein Ausbildungsverhältnis gebracht, die fünf übrigen gehen weiter zur Schule, um ihren Schulabschluss zu verbessern. Insgesamt also eine 100-prozentige Erfolgsquote.
Jäger Direkt investiert in die Ausbildung – und schafft damit für sich und die Region eine positive Zukunftsperspektive. Im eigenen Betrieb steigt die Ausbildungsquote stetig an und hat bereits 20 Prozent überschritten. Auch auf die Qualität der Lehre legt das Unternehmen besonderen Wert: Das Prinzip der „Gut drauf Ausbildung“, also besonders guter Ausbildungsbedingungen, hat das Unternehmen selbst entwickelt. Das Engagement
wurde bereits mit den Auszeichnungen „Goldenes Ausbildungsass“ (2003) sowie „Freiheit und Verantwortung“ (2006) gewürdigt.

Der Kontakt

Internet: www.jaeger-direkt.de

E-Mail: vetrieb@jaeger-direkt.com

Tel.: 06164 93 00-50

7. Botschafter:

Lutz Frischmann

Geschäftsführer Frischmann Kunststoffe GmbH, Saargrund (Thüringen)

Zur Person

Bevor Lutz Frischmann 1995 seine Position im Familienbetrieb einnahm, bewies er sich als selbständiger Handelsvertreter. Ehrgeizig absolvierte er 1995 das Studium der Betriebswirtschaft an der Wirtschaftsakademie Südthüringen. 2006 folgte der Abschluss des Aufbaustudiengangs zum Bachelor of Business Administration (BBA) an der Steinbeis Hochschule Berlin. In diesem Jahr beginnt der wissbegierige Jungunternehmer das Studium zum Executive Master of Business Administration.

Das Unternehmen

Das Familienunternehmen hat eine lange Tradition: 1936 gründete es die Familie Frischmann als Sägewerk und Holzverarbeitung. 1969 stellte sie die Produktion auf Folienherstellung um und das Unternehmen wurde zum größten folienherstellenden Betrieb in der DDR. Heute hat es sich auf die Herstellung und Konfektionierung von Verpackungsmitteln aus LD-Polyethylenfolien und HD-Polyethylen spezialisiert. Lutz Frischmann führt das Unternehmen mittlerweile in vierter Generation und beschäftigt mehr als 40 Mitarbeiter.

Das Engagement

Das kunststoffproduzierende Unternehmen ist sich seiner Verantwortung für den Umweltschutz bewusst. Bereits 1995 begann es mit der Entwicklung einer zu 100% recycelbaren Folie – dem Dino Biogut Beutel. Die Folie erhielt als eines der ersten Produkte der Branche das DIN-Zertifikat. Im Unternehmen achtet die Familie Frischmann auf schadstoffarme Herstellungsverfahren. Produktionsabfälle werden gesammelt, im Haus recycelt und wieder dem Produktionsprozess zugeführt.

Das Unternehmen
engagiert sich zudem für den beruflichen Nachwuchs sowie im sportlich-kulturellen Bereich. Lutz Frischemann machte bundesweit als Mitautor des Buches „Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin“ auf das Unternehmen aufmerksam. Frischmann Kunststoffe erhielt 2006 den „Großen Preis des Mittelstandes“.

Der Kontakt

Internet: www.frischmann-online.com

E-Mail: info@frischmann-online.com

Tel.: 03686 66 1-0

8. Botschafter:

Madeleine Früh

Geschäftsführerin Max Früh GmbH & Co. KG, Achern (Baden-Württemberg)

Zur Person

Die vielseitig interessierte Badenerin Madeleine Früh studierte an der Universität Mannheim Betriebswirtschaftslehre, Romanistik sowie Medien- und Kommunikationswissenschaft. Nach dem erfolgreichen Abschluss ihres Studiums 1998 arbeitete sie als Assistentin der Geschäftleitung in einem weltweit agierenden Beratungsunternehmen. 2002 trat sie in das international tätige Familienunternehmen ein. Seit 2005 ist sie geschäftsführende Gesellschafterin.

Das Unternehmen

Die Max Früh GmbH & Co. KG ist seit 1908 ein familiengeführtes Bauunternehmen aus Achern mit dem Schwerpunkt Brückenbau. Es beschäftigt 130 Mitarbeiter und verzeichnete 2005 ein deutliches Umsatzplus, vor allem dank vieler neuer Geschäftsbeziehungen ins europäische Ausland. Etwa ein Drittel des Umsatzes wird durch Aufträge aus Frankreich erwirtschaftet.

Das Engagement

Das Unternehmen
ist mit seinen Mitarbeitern tief in der Region verwurzelt. Engagement für die Region ist daher für die Familie Früh eine Selbstverständlichkeit und gehört von jeher zur guten Unternehmensführung. Die Prämisse lautet: Nur ein Unternehmen, das auch außerhalb des Geschäftes Verantwortung übernimmt, kann nachhaltig und erfolgreich sein.

Eine gute Ausbildung für die nächste Generation liegt der Max Früh GmbH am Herzen. Deshalb werden Angebote entwickelt, die den Unterricht an Schulen praxisnah ergänzen sollen. Dabei gehören Kommunikation, Fairness und partnerschaftliche Zusammenarbeit ebenfalls zum Lernstoff. Gemeinsam mit Lehrlingen werden Projekte unterstützt, die das technische Verständnis fördern und soziale Kompetenzen trainieren.

Das Projekt „Junge Baumeister helfen im Kindergarten“ unterstützt Kindertagesstätten mit dem Bau von Spielplätzen oder einer anderen Ausstattung der Außenflächen. Gemeinsam mit dem „Verband der Bauwirtschaft Südbaden“, der die Lehrlingsausbildung für alle Baufirmen der Region organisiert, wurde ein Aufruf gestartet: Kindergärten der Region sollten eine Wunschliste verfassen, was die Auszubildenden bei ihnen umsetzen können.
Die Auszubildenden dürfen dabei selbst einmal „Baumeister“ sein und den begeisterten Kleinen die Tätigkeiten am Bau erklären. Das ist für die „Azubis“ eine großartige Erfahrung: Auf der einen Seite bekommen sie durch die Kinder ein direktes Feedback für ihre Leistungen. Auf der anderen Seite werden sie auch gefordert, schließlich müssen sie für die Kinder einfache Erklärungen finden und sich für mehrere Tage in einem ganz anderen sozialen Umfeld einfinden. Eine Aufgabe, die für einige erst anstrengend erscheint, dann aber meist als sehr bereichernd empfunden wird.

Speziell im Bereich Ausbildung schafft das Engagement klaren Mehrwert auch für das Unternehmen. Das Baumeister-Projekt in den Kindergärten ist ein gutes Beispiel: Die beteiligten Lehrlinge sind eben nicht nur „Azubis“, die vor allem Vieles noch nicht können. Ganz im Gegenteil: Ein neu gepflasterter Hof, eine gemauerte „Sitzschlange“ oder ein Gerätehaus sind sichtbare Ergebnisse ihres Könnens, auf die sie sehr stolz sind. Eigentlich nicht erstaunlich, dass der beste Betonbauer des Landes Baden-Württemberg 2005 bei der Max Früh GmbH ausgebildet wurde.

Der Kontakt

Internet: www.max-frueh.de

E-Mail: info@max-frueh.de

Tel.: 07841 68 07-0

9. Botschafter:

Peter Görtz

Geschäftsführer Bäcker Görtz GmbH, Neuhofen (Rheinland-Pfalz)

Zur Person

1988 stieg Frank Görtz in den elterlichen Betrieb ein, bestehend aus einem Geschäft und fünf Mitarbeitern. Nach dem Meisterbrief 1995 gründete der engagierte Unternehmer die Bäcker Görtz GmbH und baute bis 2004 das Unternehmen auf 40 Verkaufsstellen mit 350 Mitarbeitern aus. Dafür erhielt er den Marktkieker Preis für innovatives Nahrungsmittelhandwerk.

Das Unternehmen

Die Bäcker Görtz GmbH ist eine Bäckerei-Kette mit Sitz in Neuhofen, die mittlerweile in mehr als 50 Filialen über 450 Mitarbeitern beschäftigt. Neben dem klassischen Bereich der Brot- und Backwaren bedient das Unternehmen auch den Bistro-Bereich.

Das Engagement

Bäcker Görtz verwendet nur Produkte aus der Region und wendet diese Prämisse konsequent an. Als wichtiges Beispiel sei das „Pfalzkorn-Projekt“ genannt, eine regionale Zusammenarbeit zwischen Bäcker Görtz, einem Müller sowie mehreren Landwirten, die bereits seit vielen Jahren Bestand hat. Ziel ist es, eine möglichst hohe Qualität der Produkte zu erzielen, die sich von den üblichen Angeboten unterscheidet. Der benötigte Weizen wächst zu großen Teilen auf regionalen Feldern ohne die Verwendung von Insektiziden und Wachstumsreglern. Auch der Müller verzichtet auf die Verwendung von Mehlbehandlungsmitteln. Nur so ist die herausragende Qualität zu erreichen.

Direkt verbunden mit dem Qualitätsanspruch der Produktion ist die Schulung des Qualitätsbewusstseins bei den Konsumenten. Auch in diesem Bereich engagiert sich Bäcker Görtz, indem das Unternehmen beispielsweise Seminare zum Thema Qualität bei Brot- und Backwaren durchführt. Auch das Thema gesunde Ernährung steht dann auf dem Stundenplan. Je früher, desto besser: Im Rahmen des „Pfalzkorn-Projektes“ bietet der Betrieb regelmäßig Exkursionen für Schulen und Kindergärten an, die den kleinen Teilnehmern in unterschiedlichen Stationen den Zusammenhang zwischen Zutaten und Endprodukt aufzeigen sollen.

Bäcker Görtz zeigt sich seinen Konsumenten gegenüber verantwortlich, indem er klare Qualitätsprämissen anlegt. Das Verwenden von Produkten der Region unterstützt seine Glaubwürdigkeit: Die Kunden können den verwendeten Weizen in ihrer Region wachsen sehen. Zudem engagiert sich Bäcker Görtz durch die Zusammenarbeit mit regionalen Anbietern auch in wirtschaftlicher Hinsicht für die Region. Die Görtz-Seminare fördern auf gesellschaftlicher Ebene das wichtige Bewusstsein für qualitative Lebensmittel und ökologischen Anbau.

Der Kontakt

Internet: www.baeckergoertz.de

E-Mail: info@baeckergoertz.de

Tel.: 06236 50 91-0

10. Botschafter:

Dr. Peter Lenk

Chief Financial Officer (CFO) Von Ardenne Anlagentechnik GmbH, Dresden (Sachsen)

Zur Person

Der Diplom-Physiker war nach dem Abschluss seines Studiums 1962 projektverantwortlich für Hochleistungs-Elektronenstrahltechnik am Forschungsinstitut Manfred von Ardenne. Als Direktor leitete er ab 1972 die Bereiche Technik, Wirtschaftsorganisation und Finanzen. 1989 promovierte er an der Hochschule für Ökonomie in Berlin.. Seit 1991 ist er Geschäftsführer der Anlagentechnik GmbH und seit 2006 Chief Financial Officer.

Das Unternehmen

Die Von Ardenne GmbH ist seit 1991 im Bereich der Vakuum-Prozesstechnik tätig. Im Jahr 2005 beschäftigte das Unternehmen rund 250 Mitarbeiter und erwirtschaftete einen Umsatz von mehr als 40 Millionen Euro. Es investiert in die Ausbildung qualifizierter Nachwuchskräfte und stellt 20 Ausbildungsplätze bereit (Ausbildungsquote liegt bei 8%). In Kooperation mit unterschiedlichen Hochschulen bietet es interessierten Studierenden zudem Praktika und betreute Diplomarbeiten.

Das Engagement

Das Engagement
des Unternehmens von Ardenne hat eine starke regionale Ausrichtung und umfasst unterschiedliche Bereiche des gesellschaftlichen Lebens:

Auf Initiative der Von Ardenne GmbH wurde 2002 der gemeinnützige „Förderverein Lingnerschloss e. V.“ gegründet. Ziel ist die Bausanierung und Wiederbelebung des bedeutenden Baudenkmals „Mittleres Elbschloss“, das 1916 den Dresdner Bürgern zum Geschenk gemacht wurde. Von Ardenne unterstützt den Verein finanziell, materiell, personell sowie durch Werbung bei Geschäftskunden und Lieferanten. Zum Verein gehören inzwischen etwa 50 mittelständische Unternehmen sowie 160 Privatpersonen. Mehrere Bauabschnitte sind bereits fertiggestellt und zeugen vom Engagement der Dresdner für das Weltkulturerbe „Dresdner Elbtal“. 40 ehrenamtliche Helfer und 15 ABM-Kräfte sind zurzeit rund um das Lingnerschloss im Einsatz, organisieren Schlossführungen, Kulturveranstaltungen und Ausstellungen. Arbeitslose Mitbürger haben durch ihren Einsatz am Kulturprojekt „Lingnerschloss“ eine neue berufliche Aufgabe gefunden. Die einmalige Lage mit Panoramablick über die berühmte Stadtlandschaft in Verbindung mit den Bemühungen des Fördervereins hat inzwischen dazu geführt, dass Schloss und Parkanlage wieder von einer breiten Öffentlichkeit wahrgenommen werden.

Außerdem ist Von Ardenne in die Organisation und Durchführung des „Elbhangfestes“, des größten Heimatfestes des Dresdner Elbtals, eingebunden. Darüber hinaus organisiert das Unternehmen den Wiederaufbau der Von Ardenne Sternwarte, die in diesem Jahr neu eröffnet und für Schulen sowie interessierte Privatpersonen geöffnet werden wird. Zu Beginn des Jahres sponserte das Unternehmen das 7. Jugend-Wissenschafts-Forum in Dresden, das dem 100. Geburtstag von Manfred von Ardennes gewidmet war.

Durch das vielfältige Engagement leistet das Unternehmen einen wichtigen Beitrag zur Förderung der kulturellen und wirtschaftlichen Bedingungen in der Region Dresden. Damit positioniert sich das innovative Technikunternehmen als regionaler Verantwortungspartner und steigert seine Bekanntheit im positiven Sinne.

Der Kontakt

Internet: www.vonardenne.biz

E-Mail: office@vonardenne.biz

Tel.: 0351 26 37-3 00

11. Botschafter:

Christoph Miehtke

Geschäftsführer Miethke GmbH & Co. KG, Potsdam (Berlin-Brandenburg)

Zur Person

Der diplomierte Maschinenbauer hat schon früh den Schwerpunkt Biomedizinische Technik gewählt und sich zum Experten entwickelt. 1992 gründete er die Miethke GmbH und entwickelt seither Implantate zur Hirndruckregelung sowie internationale Standards für Prothetik. Ausgezeichnet: 2006 gewann der Unternehmer zum zweiten Mal den Innovationspreis Berlin-Brandenburg.

Das Unternehmen

Die Christoph Miethke GmbH ist seit 1992 im Bereich der Medizintechnik tätig und entwickelt implantierbare Drainagesysteme zur Regelung des Hirndrucks.

Das Engagement

Das Medizintechnik-Unternehmen engagiert sich vor allem in den Bereichen Schule und Bildung – sowohl in den Schulen direkt am Firmenstandort, aber auch international durch geförderte Patenschaften. So nimmt Miethke an der deutschlandweiten Initiative „Jugend denkt Zukunft“ teil. Dafür verbringt eine Klasse aus Potsdam eine Woche im Betrieb und arbeitet an einem Projekt zum Thema „Umweltschutz 2020“. Ziele dieser Initiative: Die Kinder und Jugendlichen sollen einen Blick in den Arbeitsalltag des Unternehmens werfen können und sich zugleich mit Innovationen und Zukunftschancen im Bereich Umweltschutz auseinandersetzen
.
Darüber hinaus beteiligt sich Miethke an der Brandenburger Initiative „Bosses and Babies“, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu fördern. Das Ziel: Flexible Arbeitszeitgestaltung und angepasste Kinderbetreuungsangebote in jungen Unternehmen. Nicht nur die Kinder der Mitarbeiter liegen dem Unternehmensführer am Herzen: Die Firma unterstützt auch den Verein „Plan International“, indem sie jedem Mitarbeiter die Möglichkeit bieten, eine Kinderpatenschaft über Plan International einzugehen, deren Kosten das Unternehmen trägt.

Miehtke zeigt durch sein vielseitiges Engagement eindrücklich, dass gesellschaftliche Verantwortung nicht von der Größe des Unternehmens abhängt. Mit rund 25 Mitarbeitern ist Miethke das kleinste Unternehmen, das sich an der Initiative „Jugend denkt Zukunft“ beteiligt.

Der Kontakt

Internet: www.miethke.com

E-Mail: christoph.miethke@miethke.com

Tel.: 0331 620 83-0

12. Botschafter:

Prof. Hans Georg Näder

Geschäftsführer Otto Bock HealthCare GmbH, Duderstadt (Niedersachsen)

Zur Person

Der Diplom-Volkswirt übernahm 1986 im Alter von 28 Jahren die operative Verantwortung in der Otto Bock Firmengruppe. Sein unternehmerisches Know-how stellt er auch hochrangigen Fachgremien zur Verfügung, unter anderem als Vorsitzender des Kuratoriums der Südniedersachen Stiftung, Aufsichtsratsvorsitzender der Rohde AG in Nörten Hardenberg und Vorstandsmitglied der Bundesfachschule für Orthopädie-Technik in Dortmund. 2003 wurde er als Entrepreneur des Jahres ausgezeichnet. Zudem erhält er im Jahr 2005 den Staatspreis des Landes Niedersachsen für sein von hoher sozialer Verantwortung getragenes unternehmerisches Engagement.

Das Unternehmen

Otto Bock HealthCare ist ein internationales Unternehmen für Prothetik und Rollstühle sowie Rehabilitationsprodukte. Im Jahr 2006 erwirtschafteten knapp 4000 Mitarbeiter weltweit einen Umsatz in Höhe von rund 600 Millionen Euro.

Das Engagement

Otto Bock Health Care sieht einen Unternehmer als Bürger der Gesellschaft in der Verantwortung. Aus dieser Überzeugung ergibt sich das vielseitige Engagement des Unternehmens in den Bereichen Umweltschutz (umfangreiches Umweltmanagement), Weiterbildung, Soforthilfe und internationaler Sportförderung (Servicepartner der Paralympics seit 1988) ab.

Im Bereich Weiterbildung und Soforthilfe engagiert sich Otto Bock in institutionalisierter Form durch die firmenunabhängige „Otto Bock Stiftung“, die im Jahr 1987 gegründet wurde. Das Ziel der Stiftung sind die Förderung von Forschung und Entwicklung der technischen Orthopädie sowie interdisziplinäre Fortbildungen für Ärzte, Ingenieure und Orthopädie-Techniker. Das Konzept erfreut sich nationaler wie internationaler Anerkennung.

Die ursprüngliche Stiftungssatzung wurde um ein zweites Element erweitert, der „Tätigkeiten im mildtätigen Bereich“. Die Otto Bock Stiftung engagiert sich jetzt auch in verschiedenen internationalen Hilfsprojekten. Begonnen hat dieser Bereich der Stiftungsarbeit mit Unterstützungsleistungen für die Opfer der Jahrhundertflut im Jahr 2002 im Osten Deutschlands. Für die Aktion „Hoffnung geben – Hoffnung leben“ aktivierte das Unternehmen das gesamte weltweite Firmennetz inklusive Geschäftspartnern und Kunden und organisierte ein großes Spendenfestes. In kürzester Zeit kamen mehr als eine halbe Million Euro für die Betroffenen zusammen. Zudem verwendet die Stiftung Gelder um den Aufbau und die Ausstattung von Orthopädie-Werkstätten in Ländern, deren medizintechnische Infrastruktur einen hohen Nachholbedarf aufweist, voranzutreiben.

Dieses mehrdimensionale Engagement von Otto Bock Health Care unterstreicht das grundlegende gesellschaftliche Verantwortungsempfinden des Unternehmens. So handelt das Unternehmen sowohl verantwortlich gegenüber der Umwelt, den Notleidenden und engagiert sich weit über den wirtschaftlichen Aspekt hinaus entsprechend des Mottos „Quality for Life“ für eine stetige Verbesserung der orthopädischen und prothetischen Versorgung der Menschen.

Der Kontakt

Internet: www.otto-bock.de

E-Mail: healthcare@otto-bock.de

Tel.: 05527 84 8-0

13. Botschafter:

Horst Rahe

Geschäftsführender Gesellschafter Deutsche Seereederei, Rostock (Mecklenburg-Vorpommern)

Zur Person

Der Diplom-Kaufmann Horst Rahe war von 1964 bis 1966 Mitarbeiter bei einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Als Vorstand und Minderheitsbeteiligter prägte er bis 1975 ein erfolgreiches Immobilien- und Touristikunternehmen. Seine Laufbahn als Reeder begann per Handschlag – in Hamburg erwarb der Kaufmann auf diese Weise vier Schiffe. 1993 suchte die hoch verschuldete Deutsche Seereederei in Rostock dringend einen Käufer. Rahe übernahm das Unternehmen und tilgte nicht nur die Schulden, sondern erwirtschaftet seit Jahren Gewinne. Sein unternehmerisches Engagement als Geschäftsführender Gesellschafter der Deutschen Seereederei erstreckt sich auf die Bereiche Schifffahrt, Touristik und Immobilien. Im Januar 2006 wurde Horst Rahe von impulse zum Hotelunternehmer des Jahres gewählt.

Das Unternehmen

Die Unternehmensgruppe Deutsche Seereederei (DSR) hat ihren Sitz in Rostock und umfasst Dienstleistungen in den Sparten Tourismus, Immobilien, Schifffahrt und Gesundheit. Die DSR beschäftigt ca. 2600 Mitarbeiter und erzielte 2005 einen Umsatz in Höhe von 334 Millionen Euro.

Das Engagement

Die Deutsche Seereederei engagiert sich in mehreren Projekten in den Bereichen Kinderhilfe, Bildung und Kultur. So fördert die DSR beispielweise aus dem Etat der Horst-Rahe-Stiftung junge Talente an der Hochschule für Theater und Musik in Rostock mit Stipendien.

Ein weiteres, umfangreicheres Förderprojekt ist der gemeinnützige Verein „DSR Kinderhilfsfonds e. V.“, der sich für kranke und hilfsbedürftige Kinder sowie Jugendliche engagiert. Seit der Gründung 1993 werden zudem kulturelle Einrichtungen für Kinder und Jugendliche unterstützt, die einen „maritimen Charakter“ zeigen. Besondere Förderung haben unter anderem das Kinderheim Kinderland sowie die Sonderschule am Schwanenteich erfahren – beides gemeinnützige Projekte in der Region Rostock. Der Kinderhilfsfond unterstützt den Verein „LIKEDEELER und VAGEL GRIP e. V. Rostock“, der sich ebenfalls der Kinder- und Jugendhilfe verschrieben hat. Insgesamt will der Kinderhilfsfond die Not der Kleinen lindern und ihnen Freude bereiten.

Auch für die Großen setzt sich das Unternehmen ein. Das Schülerprojekt „S.O.S. – Was soll ich werden?“ bietet angehenden Abiturienten Orientierungshilfe bei der Berufswahl: Mitarbeiter des DSR besuchen die Schulen und erzählen von ihren beruflichen Werdegängen.

Das Engagement
des Unternehmens kommt direkt der Region Rostock zu Gute – sei es im Bereich der Kindhilfe, der Studienförderung oder der kulturellen Verantwortung.

Der Kontakt

Internet: www.deutsche-seereederei.de

E-Mail: m.balan@deutsche-seereederei.de

Tel.: 0381 4 58 40 43

14. Botschafter:

Friedhelm Schatz

Geschäftsführer Filmpark Bablesberg GmbH & Co. KG, Potsdam (Berlin-Brandenburg)

Zur Person

Der Gründer der erfolgreichsten Freizeitparks Deutschlands, Friedhelm Schatz, sammelte lange Jahre Erfahrungen bei den Bavaria Filmstudios. 1987 errichtete er erfolgreich im In- und Ausland die 360-Grad-Filmtheater. Seine Beratertätigkeit führte ihn durch die USA und Europa, bis er 2003 den Filmpark Babelsberg übernahm. 2006 gründete er die ELDORADO GmbH zur Entwicklung eines Westernparks.

Das Unternehmen

Der Freizeitpark wurde 1991 gegründet. Heute besuchen ihn jährlich ca. 400.000 Gäste. Der Filmpark fördert die Kunst, fungiert als Bildungsstätte und soll zu einem Entertainment- und Medienpalast ausgebaut werden. Er soll den Standort Brandenburg fördern.

Der Kontakt

Internet: www.filmpark.potsdam.de

E-Mail: Inowak@filmpark.de

Tel.: 0331 7 21 27 35

15. Botschafter:

Dirk Stocksmeier

Aufsichtsratsvorsitzender ]init[ AG für digitale Kommunikation, Berlin

Zur Person

Mit nur 28 Jahren gründete Dirk Stocksmeier 1994 die heutige ]init[ AG. Seither versorgt der studierte Informatiker mit seinem Unternehmen öffentliche Verwaltungen, Verbände, Stiftungen und Industrieunternehmen mit innovativen Systemlösungen zur Informationsverwaltung. Seine Leidenschaft lebt der Unternehmer auch jenseits des Betriebs aus: In verschiedenen Vereinen und Initiativen engagiert er sich für die Software-, Informations- und Kommunikationsindustrie in der Region Berlin-Brandenburg.

Das Unternehmen

Die ]init[ AG ist ein unabhängiger System- und Lösungsanbieter für digitale Kommunikation. Das Dienstleistungsspektrum reicht von strategischer Beratung über die Umsetzung bis zum Betrieb der gewünschten Lösungen. Das Unternehmen
beschäftigt 70 Mitarbeiter.

Das Engagement

Unter dem Motto „]init[iative“ engagiert sich ]init[ in den verschiedenen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens, der Notfallhilfe sowie für die Region Berlin. So fördert ]init[ in jedem Jahr zu Weihnachten ein ausgewähltes soziales Projekt, das von Organisationen oder Vereinen durchgeführt wird und finanzielle Unterstützung benötigt. Auf diese Weise engagiert sich das Unternehmen in Deutschland zum Beispiel für das Projekt Arche e.V. oder das SOS-Kinderdorf in Berlin Moabit. Thematisch legt ]init[ den Schwerpunkt auf den Bereich der Kindernothilfe.

Auch im Notfall kann sich die Region auf den innovativen Dienstleister verlassen: Zum Beispiel stellte ]init[ eine kostenlose Datenbank für Flutschäden der Region im Jahr 2002 nach der Hochwasserkatastrophe zu Verfügung. Da die betroffenen Länder und die Wohlfahrtsverbände bisher kein einheitliches System zur Dokumentation von Schäden und die Bereitstellung von Hilfsleistungen in Katastrophenfällen nutzten, wurde eine zentrale, auf Internet-Standardtechnologien basierende Softwarelösung konzipiert und in Betrieb genommen. Das Bundesinnenministerium entwickelte zusammen mit den Partnern ]init[, Booz Allen Hamilton und Microsoft die Anwendung „Zentrale Schadensregulierung Hochwasser“ auf der Grundlage eines Sponsoring-Konzepts. Das einheitliche System zur Dokumentation von Schäden und zur Vergabe von Hilfsmitteln lief reibungslos.

Am Standort Berlin wird ]init[ seiner Verantwortung ebenfalls gerecht. So engagiert sich der Systemanbieter für die Förderung der IT- und Medienkompetenz von Schülern in Neukölln durch die Bereitstellung von 8000 so genannten Internet-Führerscheinen – das bedeutet, Schulungen zum Umgang mit dem World Wide Web
.
]init[ möchte seiner sozialen und gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden. Das Unternehmen
profitiert im Gegenzug von seinen öffentlichen Auftritten als kompetenter und zuverlässiger Partner für Software-Lösungen.

Der Kontakt

Internet: www.init.de

E-Mail: webmaster@init.de

Tel.: 030 9 70 06-0

16. Botschafter:

Rainer Thiele

Geschäftsführender Gesellschafter Kathi Rainer Thiele GmbH, Halle an der Saale (Sachsen-Anhalt)

Zur Person

Der Diplom-Kaufmann trat 1963 in den elterlichen Betrieb ein, den er nach der Enteignung 1972 noch kurz leitete. Im Zuge der Reprivatisierung wurde er 1991 geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens. 1999 erhielt er das Bundesverdienstkreuz am Bande, 2004 wurde er als „Unternehmer des Jahres“ Sachsen-Anhalt geehrt und seit 2006 trägt er den Titel „Optimist des Jahres 2006“.

Das Unternehmen

Die Kathi Rainer Thiele GmbH ist ein Familienunternehmen aus Halle und hat sich spezialisiert auf Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Backmischungen und Backzutaten. Kathi ist nationaler Marktführer im Bereich der Grundmischungen. 92 Mitarbeiter erwirtschafteten im Jahr 2006 einen Umsatz von 17 Millionen Euro.

Das Engagement

Die Kathi Rainer Thiele GmbH fördert Jugend und Kultur in der Region und engagiert sich in verschiedenen Stiftungen und Vereinen, unter anderem der Stiftung Sport Halle und dem Förderverein Opernhaus Halle. Darüber hinaus setzt sich Kathi auch für Hilfsbedürftige im In- und Ausland ein. So werden in Kooperation mit anderen regionalen Unternehmen im Rahmen von Fußball-Benefiz-Turnieren Gelder gesammelt. Hilfsorganisationen werden auch direkt unterstützt, wie 2005 „Ora international Deutschland e. V.“, die Kathi mit einer umfangreichen Sachspende unterstütze.

Kathi engagiert sich außerdem umfangreich und innovativ im Bereich der Ausbildungsförderung. Die Aufgabe als Ausbildungsbetrieb wird sehr ernst genommen: Aktuell besteht die Mitarbeiterschaft zu 10 Prozent aus Auszubildenden. Eine Fördermaßnahme, die den Auszubildenden zu Gute kommt, ist der im Jahr 2001 eingeführte und jährlich verliehene Preis „Die Goldene Kathi“. Der beste Auszubildende im Kammerbezirk der IHK Halle-Dessau wird ausgezeichnet und erhält eine Belohnung in Höhe von 1500 Euro. Die besondere Förderung der Ausbildung zeigt, dass sich das Unternehmen seiner Verantwortung der jungen Generation und auch der Region gegenüber voll bewusst ist und sie wahrnimmt. Kathi investiert damit gleichzeitig auch in die eigene Zukunft und kann von bestmöglich ausgebildeten Arbeitskräften profitieren. Ein Gewinner der „Goldenen Kathi“ ist beispielsweise nach seinem erfolgreichen Studium als wertvolle Arbeitskraft in das Unternehmen zurückgekehrt.

Der Kontakt

Internet: www.kathi.de

E-Mail: info@kathi.de

Tel.: 0345 57 00 80

17. Botschafter:

Clemens Tönnies

Geschäftsführer B. & C. Tönnies GmbH & Co. KG, Rheda-Wiedenbrück (Nordrhein-Westfalen)

Zur Person

Der ausgebildete Fleischtechniker und Kaufmann stieg 1971 in die Unternehmensgruppe ein. Mit seinem Bruder Bernd schrieb er daraufhin Erfolgsgeschichte: Die Unternehmensgruppe wurde in den drei vergangen Jahrzehnten zu einem der modernsten Fleischunternehmen in Europa und ist aktuell die Nummer 2 auf dem deutschen Schweineschlachtmarkt.

Das Unternehmen

Die Tönnies GmbH wurde 1971 gegründet und gehört heute zu den größten Schlacht- und Fleischverarbeitungsbetrieben in Deutschland. Der Jahresumsatz des Unternehmens aus Rheda-Wiedenbrück betrug 2005 über 2,3 Milliarden Euro. Es beschäftigt 3700 Mitarbeiter.

Das Engagement

Tönnies engagiert sich in den Bereichen Sport- und Kinderhilfe. Seit 1994 unterstützt das Unternehmen aktiv den Fußball-Traditionsverein Schalke 04 und stellt seit 2004 durch Clemens Tönnies auch den Aufsichtsratsvorsitzenden.

Im Bereich der Kinderhilfe veranstaltet das Unternehmen einmal im Jahr die so genannte „Blau-Weiße Nacht“ – eine Benefiz-Veranstaltung an der neben namhaften Sponsoren auch Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik teilnehmen. Die durch die Veranstaltung erworbenen Mittel kommen gemeinnützigen Projekten und Stiftungen zugute, beispielsweise dem von Tönnies gegründeten Verein „Fleisch zur Freude der Kinder“. Der Verein ist im September 2004 entstanden und will Geldspenden sammeln, um sie ausschließlich und unmittelbar gemeinnützigen Zwecken zur Verfügung zu stellen. Die Spenden dienen der Förderung von Institutionen zur Erziehung, Betreuung und Weiterbildung von Kindern und Jugendlichen, wie z. B. Kinderheime, Schulen, Waisenhäuser und Krankenhäuser. Unterstützung erfährt der Verein durch viele weitere Unternehmen.

Jedes Jahr finden publikumswirksame Aktionen statt, die dafür sorgen sollen, dass die Unterstützung für Kinder und Jugendlichen in umfangreichem Maße möglich ist. Als Beispiel sei hier auf die jährlich stattfindende „Deutsche Zerlegemeisterschaft“ verwiesen. Das ist ein berufssportlicher Wettbewerb, zu dem sich Fleischer aus ganz Deutschland zusammenfinden. Die Teilnehmer müssen in jeder Runde möglichst schnell und sauber drei bis fünf Schweineschultern ausbeinen. Die Meisterschaften werden von einer Benefiz-Gala begleitet und haben einen gemeinnützigen Zweck: Der Erlös des Turniers geht an den Verein „Fleisch zur Freude der Kinder e.V.“.

Tönnies leistet mit seinem Engagement, besonders im Bereich der Kinderhilfe, einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung von gemeinnützigen Projekten und Institutionen. Die Benefiz-Veranstaltung im Rahmen der Zerlegemeisterschaft passt zudem in den Kontext der Tätigkeit des Unternehmens und trägt auch branchenintern zu einem Imagegewinn bei.

Der Kontakt

Internet: www.toennis.de

E-Mail: info@toennis.de

Tel.: 05242 961-0

18. Botschafter:

Christiane Underberg

Geschäftsführerin Underberg AG, Rheinberg (Nordrhein-Westfalen)

Zur Person

Die Karriere der beeindruckenden Unternehmerin begann mit dem Führen eines landwirtschaftlichen Betriebes. Nach ihrer Heirat stieg sie ins Geschäft ihres Mannes, der Underberg GmbH ein. Als Geschäftsführerin war die gelernte Sozialarbeiterin für Personal und soziale Belange im Unternehmen zuständig. Sie ist Mitglied in verschiedenen Verwaltungs- und Aufsichtsräten. Das Bundesverdienstkreuz 1. Grades 2004 ist nur eine ihrer zahlreichen Auszeichnungen.

Das Unternehmen

Semper idem Underberg AG aus Rheinberg ist seit 1846 ein familiengeführtes Getränkeunternehmen und in Deutschland Marktführer. Weltweit arbeiten ca. 1000 Beschäftige für den Konzern, der jährlich rund 500 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet.

Das Engagement

Das Unternehmen
Underberg engagiert sich seit jeher in großem Umfang für Naturschutz und ökologische Nachhaltigkeit. Die zahlreichen ehrenamtlichen Tätigkeiten und Funktionen von Christiane Underberg, Unternehmensleiterin des Familienbetriebes in der vierten Generation, dokumentieren dies eindrücklich.

Bereits Ende der 60er Jahre erwachte ihr Interesse am Umweltschutz und führte schon bald zu einem Naturschutzprojekt in Kooperation mit dem WWF. Dieses Engagement war jedoch erst der Start einer umfangreichen Reihe von Tätigkeiten. Beispielsweise ist Christiane Underberg seit 1993 selbst im WWF engagiert und seit 2001 aktiv im Programmausschuss tätig. Auch der 1970 durch Emil und Christiane Underberg gegründete „Fonds für Umweltstudien“ versucht, Naturschutz und Nachhaltigkeit voranzutreiben.

Gleichzeitig engagiert sich die Unternehmensleiterin auch in anderen gesellschaftlichen Bereichen, zum Beispiel im Bund Katholischer Unternehmer für eine werteorientierte Unternehmensführung oder in dem Pilotprojekt „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“.
Das umfangreiche Engagement macht deutlich, dass für Underberg gesellschaftliche Verantwortung mit unternehmerischer Verantwortung gleichzusetzen ist. Der Führungsstil orientiert sich direkt an ethischen, sozialen und ökologischen Werten – Werte, die auch das Leitbild der Familie Underberg ausmachen.

Die Maßstäbe für ökologische Nachhaltigkeit und Verantwortung werden auch an das wichtigste Produkt des Konzerns, den Kräuter-Digestif „Underberg“, angelegt: In naher Zukunft sollen alle verwendeten Zutaten aus nachweislich biologischem Anbau stammen.

Der Kontakt

Internet: www.underberg.de

E-Mail: services@underberg.de

Tel.: 02843 920-0

19. Botschafter:

Jan van Riet

Vorstandsvorsitzender Herlitz PBS AG, Berlin

Zur Person

Nach seinem Eintritt 1984 bei Procter & Gamble stieg der ambitionierte Belgier stetig die Karriereleiter empor. 1995 wechselte er zu Rotring und wurde Geschäftsführer Marketing & Vertrieb. 2000 übernahm er für Beiersdorf die Geschäftsleitung in der Sparte Tesa. Seit 2005 bereichert der kompetente Unternehmer als Mitglied des Vorstandes die Herlitz AG und sitzt ihm seit 2006 vor.

Das Unternehmen

Die Herlitz-Gruppe gehört in Europa zu den führenden Herstellern von Papier-, Büro- und Schreibwaren. Sie hat ihren Sitz in Berlin und erwirtschaftete 2005 einen Umsatz in Höhe von 318 Millionen Euro. 2686 Mitarbeiter sind im Unternehmen tätig.

Das Engagement

Herlitz hat sich der Förderung der Lehr- und Lernkultur verschrieben. Um diese aktiv zu unterstützen, initiierte das Unternehmen im Jahr 2003 die Gründung des gemeinnützigen Vereins BildungsCent e. V. Als Plattform des gesellschaftlichen Engagements im Bildungsbereich mobilisiert der Verein Partner aus der Wirtschaft, Politik und Wissenschaft, um gemeinsam notwendige Veränderungsprozesse voranzutreiben. Unter dem Motto „Ein Cent, der Schule macht“ sammelt der BildungsCent e. V. Mittel, um die Realisierung innovativer und qualitätsverbessernder Schulprojekte zu unterstützen.

Der Verein entwickelte zum Beispiel das erfolgreiche Konzept der SchulCoaches: Schulcoaches begleiten Schulen als externe Berater für etwa vier Monate und unterstützen sie bei der Umsetzung und Integration wichtiger Projekte, bei der Optimierung von Prozessen, beim Aufbau von Partnerschaften und in vielen anderen Dingen. Sie leisten genau dort Unterstützung, wo Bedarf besteht. Alle Kosten für den externen Berater trägt der Verein. Bei den Coaches handelt es sich um qualifizierte Fachkräfte in bestimmten Gebieten. Neben den direkten praktischen Impulsen ist auch Aufgabe der Coaches, die Schulen zu befähigen, die angestoßenen Projekte selbstständig weiterzuführen. SchulCoaches werden zum Beispiel in folgenden Bereichen tätig: Verbesserung der Bewegungs- und Ernährungsangebote an den Schulen, tiefere Verankerung von Film- und Medienkompetenz in den Unterricht oder Förderung von frühzeitiger Bildungswegeplanung der Schüler.

Durch die Arbeit des Vereins werden innovative Ansätze im Bereich der Lehr- und Lernkultur im Schulalltag verankert. Die beteiligten Schüler erlernen wichtige soft skills wie Teamarbeit, Selbstständigkeit und Verantwortungsbewusstsein. Die Schulen bekommen individuelle Unterstützung, die auf ihre Bedürfnisse abgestimmt sind. BildungsCent initiiert insgesamt also wichtige Veränderungen im gesamten Bildungssystem. Auch das Unternehmen profitiert: Herlitz, in der Rolle des Initiators, tritt im für die Firma so wichtigen Schulbereich als verantwortungsbewusster Partner auf und positioniert sich auf diese Weise zukunftsorientiert.

Der Kontakt

Internet: www.herlitz.de

Tel.: 030 43 93-0

20. Botschafter:

Albrecht von Dewitz

Firmengründer VAUDE Sport GmbH & Co. KG, Tettnang (Baden-Württemberg)

Zur Person

Unmittelbar nach seinem Studienabschluss der Betriebswirtschaftslehre 1969 begann der engagierte Unternehmer als Exportleiter bei der Sportartikelfirma Uhl. 1973 übernahm der passionierte Bergsteiger die Geschäftsleitung beim Ski-Hersteller Rebell, um bereits 1974 seine eigene Firma zu gründen – und mit ihr den Markt zu erobern.

Und:

Antje von Dewitz
Marketingleiterin Vaude Sport GmbH & Co. KG, Tettnang

Zur Person

Die Diplom-Kulturwirtin stieg 1998 im Produktmanagment bei Vaude ein. 2000 übernahm sie die Verantwortung für PR, Internet- und Mediaplanung. Die wissbegierige Unternehmerin promovierte 2005 am Stiftungslehrstuhl für Unternehmensgründung und Unternehmertum der Universität Hohenheim. Derzeit leitet sie das Marketing bei Vaude.

Das Unternehmen

Vaude produziert und vertreibt Bergsportausrüstungen und Outdoorartikel. Die Firma hat ihren Sitz in Tettnang und zählt zu den führenden Bergsportmarken in Europa. Insgesamt arbeiten für Vaude ca. 1100 Mitarbeiter, darunter 320 in Deutschland.

Das Engagement

Die Firmenphilosophie gründet auf der Annahme, dass die Bereiche Beruf und Privatleben sowie Mensch und Natur in Einklang gebracht werden müssen. Daraus leitet sich ein vielseitiges Engagement ab – sowohl innerhalb des Unternehmens als auch außerhalb.
Vaude schafft im Betrieb selbst Strukturen, die den Beruf mit dem Privatleben vereinbar machen, besonders im Hinblick auf junge Familien.

Ein sehr gutes Beispiel für das Engagement ist das „Kinderhaus“, das 2001 auf dem Firmengelände gegründet wurde. Hierbei handelt es sich um eine Kooperation zwischen dem Land Baden-Württemberg, der Stadt Tettnang sowie der Firma Vaude. Dreißig Kinder aus der Region im Alter von einem bis zehn Jahren werden zwischen 7 und 17 Uhr im „Kinderhaus“ von professionellen Pädagogen betreut. Das Ziel ist eine ganzheitliche Betreuung, die auch ein Bewusstsein für Sozialkompetenz, Natur und Umwelt vermittelt. Das Kinderhaus bietet den Kleinen regelmäßige Ausflüge. Außerdem haben die Kinder die Möglichkeit, mit den berufstätigen Eltern mittags gemeinsam zu essen. Aufgrund der hohen Nachfrage wurde am 16. Oktober 2006 eine zweite Gruppe für zehn Kinder zwischen 6 Monaten und 3 Jahren eingerichtet.

Für die an dem „Kinderhaus“ beteiligten Eltern und auch Kinder der Region ist diese Einrichtung ein großer Zugewinn. Die Kinder genießen umfangreiche und hochwertige Betreuung, und gleichzeitig können die Eltern uneingeschränkt ihren Beruf ausüben. Innerhalb des Unternehmens ist seit der Einführung des „Kinderhauses“ die Geburtenrate um das Vierfache gestiegen. Vaude profitiert von dieser Einrichtung im doppelten Maße: Die berufliche Auszeit der Eltern fällt bedeutend kürzer aus, und außerdem können die Kinder aus dem Kinderhaus bei Ausflügen die Vaude Produkte im „Härtetest“ ausprobieren.

Ein anderer wichtiger Aspekt des unternehmerischen Engagements ist der Naturschutz, der durch Kooperationen mit dem Deutschen Alpenverein (DAV) und durch den Aufbau eines speziellen Recycling-Netzwerkes vorangetrieben werden soll.

Der Kontakt

Internet: www.vaude.de

E-Mail: info@vaude.com

Tel.: 07542 53 06-0

21. Botschafter

Ralf Zastrau

Vorstandsvorsitzender Nanogate AG, Saarbrücken (Saarland)

Zur Person

Der findige Wirtschaftsinformatiker und Diplomkaufmann begleitet die Nanogate AG seit 1999 als Geschäftsführer und machte das wissenschaftliche Start-up zu einem erfolgreichen Technologieunternehmen. Mit ihm ging Nanogate im Jahr 2006 an die Frankfurter Börse. Zeugnisse seiner ausgezeichneten Arbeit sind außerdem das Erreichen des Finals von „Company of the Year“, 2002 sowie die Titel „Entrepreneur des Jahres“ und „Fast50“ 2006.

Das Unternehmen

Die Nanogate AG ist einer der international führenden Enabler für chemische Nanotechnologie. Das Unternehmen
zeigt Firmenkunden neue Anwendungsmöglichkeiten der innovativen Nano-Technologie. 45 Mitarbeiter hat das Unternehmen im vergangenen Jahr beschäftigt und im ersten Halbjahr 2006 einen Umsatz von 3,7 Millionen Euro erzielt.

Das Engagement

Für Nanogate ist es überaus wichtig, verantwortlich gegenüber Gesellschaft, Umwelt und dem Standort zu handeln. Aus diesem Grund engagiert sich das Unternehmen seit der Gründung 1999 in verschiedensten Verbänden, Aufsichtsgremien und Technologienetzwerken und fördert die öffentliche Diskussion und Jugendarbeit.

Im Jahr 2001 hat Nanogate die Gründung des europäischen Projektes „Nanosafe“ mitinitiiert. An diesem Projekt sind verschiedene europäische Unternehmen aus dem Feld der Nanotechnologie beteiligt. Das Ziel dieses Projektes ist eine umfassende Analyse der Risiken und Chancen dieses noch jungen Technologiezweiges. Nanosafe will ein Bewusstsein für Technologie-Risiken schaffen aber auch deutlich machen, wie man im Bereich der Nanotechnologie mit diesen Risiken umgeht. Die Gründung dieses Projektes zeigt die umfangreiche Verantwortung, die das Unternehmen gegenüber der Gesellschaft empfindet.

Der Kontakt

Internet: www.nanogate.de

Tel.: 0681 9 80 52-0

22. Botschafter:

Alfred Theodor Ritter

Geschäftsführer Alfred Ritter GmbH & Co. KG, Waldenbuch (Baden-Württemberg)

Zur Person

Der diplomierte Volkswirt arbeitete nach dem Abschluss seines Studiums 1981 in verschiedenen Unternehmen. Bereits 1978 war er als Beirat von Ritter Sport aktiv und wurde 1985 Vorsitzender des Beirates. Sein Engagement brachte ihm zahlreiche Auszeichnungen ein: 1997 wurde er zum Ökomanager des Jahres ernannte, 1998 erhielt er den Prognos Zukunftspreis, 1999 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz am Bande und 2003 der Deutsche Solarpreis verliehen.

Das Unternehmen

Die Marke „Ritter Sport“ der Alfred Ritter GmbH & Co. KG ist in mehr als 70 Ländern vertreten. Der Firmensitz befindet sich in Waldenbuch. Etwa 800 Mitarbeiter erwirtschafteten im Jahr 2005 einen Umsatz von 284 Millionen Euro.

Das Engagement

Das Unternehmen
verpflichtet sich zu umweltschonendem Handeln. Das bedeutet, es investiert in die Verbesserungen von Produktionsverfahren, Produkten, Verpackungen und Logistik. Die Emissionen des Betriebes sollen fortlaufend reduziert werden. Energiesparende Maßnahmen ergreift das Unternehmen, sofern sie nicht mehr als 10% mehr Kosten verursachen als herkömmliche Verfahren. Neben aktiven Auseinandersetzung mit ökologischen Themen hat sich die Firma Alfred Ritter auch der Förderung der Kunst verschrieben.

So gründete Marli Hoppe-Ritter, die Enkelin des Firmengründers, bereits in den 80er Jahren die „Marli Hoppe-Ritter-Stiftung zur Förderung der Kunst“ – die Förderung junger Künstler betrachtet das Unternehmen als Investition in die Zukunft. Die Firma Alfred Ritter sieht die Kunst als wichtigen Bestandteil des menschlichen Wohlbefindens. Die Förderung junger Künstler sowie die öffentliche Zugänglichkeit von Kunstwerken sollen sich auf die Gesellschaft positiv auswirken. Die Stiftung eröffnete im Herbst 2005 das „Museum Ritter“ am Firmenstandort Waldenbuch in direkter Nachbarschaft zur Fabrik Ritter Sport. Das Museum wird von der Stiftung getragen und stellt überwiegend Gemälde und Skulpturen aus der Kunstsammlung von Marli Hoppe-Ritter aus, die sich inhaltlich mit der Thematik des Quadrats auseinandersetzen.

Quadratisch, praktisch, gut: Die Firma Ritter sowie die Marke Ritter Sport profitieren gleichsam von diesem Engagement. Durch die räumliche Nähe von Firma und Schokoladenmuseum sowie den „Ritter Sport“ Fabrikverkauf innerhalb des Museums besteht eine direkte Verknüpfung zur Firma und Marke. Die inhaltliche Ausrichtung der Ausstellungen auf Quadrate in der Kunst, die sich direkt an den Werbeslogan „quadratisch, praktisch, gut“ anschließt, macht die Marke erlebbar.

Der Kontakt
:
Internet: www.ritter-sport.de

E-Mail: info@ritter-sport.de

Tel.: 07157 97-0

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