Diverses Überstunden steuerfrei

Seine Hartnäckigkeit hat sich gelohnt: Rund 3.300 Euro darf der GmbH-Chef und Pächter einer Autobahntankstelle endgültig steuerfrei verbuchen. Und zwar als Zuschlag zum Gehalt für die Arbeit am Abend, an Sonn- und Feiertagen. Dafür hat er sechs Jahre durch alle Instanzen bis zum Bundesfinanzhof (BFH) gekämpft – und jetzt gewonnen (Aktenzeichen I R 111/03).

Davon können nun Geschäftsführer und Gesellschaft er in etlichen Branchen profitieren. Allerdings nur, wenn sie einige Voraussetzungen erfüllen.
Die wichtigste: Die speziellen Vergütungen für so genannte Mehrarbeit gewährt der Firmenchef nicht
nur sich selbst, sondern auch seinen angestellten Führungskräften.

Die Zuschläge zum Gehalt sind ein
lukratives Extra. Im Urteilsfall machten
sie immerhin rund 15 Prozent des
Jahresgehalts aus. Steuerfrei. „Es lohnt
also, die neuen Spielräume auszuloten“, sagt Steuerberater Maik Paukstadt
von Peters, Schönberger & Partner
in München. impulse zeigt, worauf
es ankommt und wie hoch die
Zuschläge sein dürfen.

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Jahrzehntelang waren solche Extra-Vergütungen gang und gäbe – ein ebenso beliebtes wie simples Sparmodell für jeden GmbH-Chef. Hatte er
die Zuschläge schrift lich mit der Firma
vereinbart und die „Überstunden“ brav aufgezeichnet, spielten die Finanzämter mit. So verlangten es schließlich die Lohnsteuer-Richtlinien. Und die Betriebsprüfer interessierte
nur, ob der GmbH-Unternehmer korrekt abrechnete und die Gesamtvergütung „angemessen“ war.

Den vollständigen Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 02/2005, Seite 104, nachlesen.

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