Diverses Umsatz im Gastgewerbe bricht ein

Der Umsatz des Gastgewerbes in Deutschland lag 2002 nominal um 4,0% und in konstanten Preisen um 7,3% niedriger als im Jahr 2001.

Der Umsatz des Gastgewerbes in Deutschland lag 2002 nominal um 4,0% und real (in konstanten Preisen) um 7,3% niedriger als im Jahr 2001. Einen Umsatzrückgang im Jahresvergleich hatte es zuletzt 1998 (nominal – 1,4%, real – 0,4%) gegeben. Dies gab das Statistische Bundesamt heute bekannt.

Besonders schlecht liefen die Geschäfte im Schlussmonat des Jahres 2002. Die Unternehmen des Gastgewerbes setzten im Dezember nominal 8,5% und real 11,4% weniger als im entsprechenden Vorjahresmonat um. Davon waren alle drei Hauptbranchen des Gastgewerbes betroffen: Kantinen und Caterer, wozu auch die Lieferanten der Fluggesellschaften gehören (nominal – 2,9%, real – 5,2%), das Beherbergungsgewerbe (nominal – 6,9%, real – 10,0%) und das Gaststättengewerbe (nominal – 10,3%, real – 13,1%).

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Ernst Fischer, der Präsident des DEHOGA (Deutscher Hotel- und Gaststättenverband), erklärte in Berlin: „Die Hiobsbotschaften von erneuten Steuer- und Abgabenerhöhungen nach der Bundestagswahl haben den Konsum in Deutschland weiter abgewürgt und das konjunktursensible Gastgewerbe voll erwischt.“

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