Diverses Unruhe an den Börsen: Ursachen und Lösungen

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Angst und Unsicherheit bestimmen derzeit die Aktienmärkte weltweit: Kaum glauben Analysten an steigende Kurse, da erschüttern neue Hiobsbotschaften die Märkte. impulse zeigt, was die Ursachen sind und wie Sie auf die fallenden Kurse reagieren können.

Sturz ins Bodenlose: Japans Leitindex ist am Montag auf den tiefsten Stand seit einem Vierteljahrhundert gerutscht. Angesichts dieser Kurseinbrüche hat der japanische Regierungschef Taro Aso seine Regierung damit beauftragt, unverzüglich Maßnahmen zur Stabilisierung des Marktes auszuarbeiten. Die wichtigste Neuerung: Statt 2.000 Milliarden Yen (rund 17 Milliarden Euro) soll die Obergrenze der staatlichen Finanzspritzen für angeschlagene Banken jetzt 10.000 Milliarden Yen betragen. Das jedenfalls berichteten japanische Medien. Der Nikkei fiel am Montag auf ein 26-Jahrestief. Nach einer Stabilisierung im frühen Handel ging der Index mit einem Verlust von 486 Punkten oder 6,3 Prozent aus dem Handel und rutschte auf 7162 Zähler.

Dax: Es droht ein erneuter Ausverkauf

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Die schlechten Vorgaben aus Japan haben auch den deutschen Aktienmarkt am Montag deutlich ins Minus gedrückt. Für den Leitindex Dax ging es im frühen Handel um 3,92 Prozent auf 4127 Punkte bergab. Der MDax büßte 4,51 Prozent auf 4834 Punkte ein, der TecDAX fiel um 4,85 Prozent auf 456 Zähler.

Abgefedert haben die hohen Verluste an der Frankfurter Börse allein die Gewinne des Dax-Schwergewichts Volkswagen: Nach der Anteilsaufstockung von Porsche schoss die Aktie um 80,70 Prozent auf 381 Euro hoch.

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