Diverses Unternehmer verraten ihre guten Vorsätze

Irgendjemand wird sie stellen, die Gretchenfrage der Silvesternacht: "Und, was sind Deine Vorsätze?". Auch impulse fragte bei Firmenchefs nach. Lesen Sie, wie es Claus Hipp oder Uwe Rohr, Chef der Ernst Rohr GmbH, mit den Vorsätzen halten.

Claus Hipp, Geschäftsführer des Babykostherstellers Hipp:

Haben Sie gute Vorsätze für 2010?

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Meine Vorsätze sind immer höher als das Erreichte. Ein Jahreswechsel ist für mich kein Einschnitt.

Haben Sie schon einmal einen guten Vorsatz eingehalten?

Vorsätze haben, heißt sich zu bemühen. Mein Bemühen war manchmal erfolgreich, das hat mich gefreut. Manchmal war es das nicht, das hat mich angespornt.

Wie verbringen Sie Silvester?

Als Kellner im Hofbräukeller. Dort werden wir von der Münchener Tafel 500 bis 600 Bedürftige zu einem Essen einladen.

Uwe Rohr, Chef der Ernst Rohr GmbH, die das Silvesterfeuerwerk am Brandenburger Tor organisiert:

Was macht ein gutes Feuerwerk aus?

Der Besucher muss staunen. Ich will Ahs und Ohs in den Gesichtern sehen. Es muss jedes Mal ein Highlight sein. Mein Wunsch ist, dass das Wetter mitspielt.

Was erhoffen Sie sich für Ihre Firma im Jahr 2010?

Das Unternehmen ist familiengeführt. Meine Tochter und mein Schwiegersohn gehören zum Team. Seit 40 Jahren haben wir den gleichen Kundenstamm. Den wollen wir auch nächstes Jahr dazu bewegen, im übernächsten Jahr wiederzukommen.

Und was sind Ihre Vorsätze?

Ich würde gern gesünder leben: mehr Sport, ausgewogene Ernährung. Ich habe mir ein Fahrrad gekauft. Das werde ich 2010 hoffentlich benutzen. In den vergangenen Jahren fehlte es an Zeit. 2009 war es mein Vorsatz, einen kompletten Gesundheitscheck zu machen – das hat geklappt. Vielleicht klappt es ja dieses Jahr mit dem Fahrrad.

Willy Kausch, Geschäftsführer der Silvester in Berlin GmbH. Das Unternehmen mit seinen rund 70 Mitarbeitern ist Veranstalter der Silvesterparty am Brandenburger Tor.

Haben Sie gute Vorsätze für 2010?

Ich habe immer gute Vorsätze. Der Klassiker: mit dem Rauchen aufhören. Mir etwas mehr Zeit für schöne Dinge nehmen würde auch dazugehören.

Haben Sie schon einmal einen guten Vorsatz eingehalten?

Leider gehen die jedes Jahr im Alltag unter. Aber ich bleibe optimistisch.

Wie verbringen Sie Silvester?

Ich werde natürlich am Brandenburger Tor bei der großen Silvesterparty sein.

Hans Henning Wiegmann, Sprecher der Geschäftsführung der Henkell & Co. Sektkellerei KG, Wiesbaden:

Woher stammt der Brauch, an Silvester mit Sekt anzustoßen?

Angestoßen wurde schon immer und überall – früher sollten mit dem „klirrenden Lärm“ böse Geister vertrieben werden. Heute möchte man vielleicht einfach alle seine Sinne am Genuss beteiligen, auch das Ohr, und durch das Anstoßen und dem begleitenden Blick in die Augen des Gegenübers versichert man sich eines gemeinsam genossenen Moments.
Und zum Sekt: Er ist das edelste aller Getränke, das Perlende und Schäumende stehen für das Leben und die Freude – und nimmt man den knallenden, fliegenden Sektkorken hinzu, ergibt sich zudem eine wunderbare Korrespondenz zum Neujahrsfeuerwerk.

Krise hin oder her – viel getrunken wird immer?

Sekt wird getrunken – nach wie vor. Der Pro-Kopf-Verbrauch ist leicht gestiegen und die deutschen Sektkellereien gehen gestärkt aus der Krise hervor. Es scheint, als ließen sich die Deutschen ihre Sektlaune nicht verderben. Denn wenn schon die Zeiten nicht rosig sind, lässt man sich wenigstens seine Perlen nicht aus dem Glas „stehlen“.

Schon mal einen guten Vorsatz für das neue Jahr eingehalten?

Ja, selbstverständlich. Aber welcher Vorsatz das war, das bleibt mein ganz persönliches Geheimnis. Ich verrate Ihnen nur soviel: Es kam eine schöne Frau und Sekt darin vor.

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