Diverses Verbraucher müssen informiert werden

Gute Nachricht für Kunden: wer in Zukunft plant eine Anschaffung zu finanzieren, hat das Recht das Ergebnis der Bonitätabfrage einzusehen. Das hat eine Änderung des Bundesdatenschutzgesetzes ergeben.

Ab dem 11. Juni 2010 müssen Firmen Verbraucher ungefragt über negative Ergebnisse von Bonitätsabfragen informieren, wenn sie deshalb Kreditwünsche des Kunden ablehnen. Wie impulse berichtet, drohen den Unternehmen ansonsten Bußgelder von bis zu 50.000 Euro. Grundlage für diese neuen Pflichten sind Änderungen im Bundesdatenschutzgesetz, die auch dafür sorgen, dass Informationen über die Kundenbonität künftig europaweit verfügbar sind.

Die Pläne für den von der Wirtschaft gefürchteten „Datenbrief“ scheinen jedoch „wieder
begraben zu werden“, wie ein Mitglied der Expertenrunde im Bundesinnenministerium
gegenüber impulse mitteilte. Datenschützer fordern seit langem, dass Unternehmen ihre
Kunden per Brief regelmäßig darüber informieren, welche Daten über sie gespeichert sind.

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