Diverses Verluste optimieren

Mit Bauanträgen für Mietshäuser aus 2005 können Familien jetzt rasant Einkommensteuer sparen. Wie die Rechnung aufgeht.

Als Finanzminister Peer Steinbrück Ende 2005 die degressive Abschreibung abschaffte, schalteten private Immobilienbesitzer sofort. Sie ließen Bauanträge für Mietshäuser schreiben und reichten sie bis zum
31. Dezember 2005 ein. Damit haben sie die Vorteile dieser Abschreibungsvariante sicher. „Das rechnet sich“, erklärt Steueranwältin Elke Volland von Rödl & Partner in Nürnberg.

Denn mit der degressiven Methode setzen Investoren in den ersten zehn Jahren bereits 40 Prozent der Baukosten bei der Steuer ab, in 18 Jahren sind es insgesamt sogar 60 Prozent. Mit der normalen Abschreibung (gilt bei Bauantrag ab 2006) bringt man es nur auf 36 Prozent. Heißt: Mit der schnellen Variante verbuchen Investoren anfangs besonders hohe Verluste, die sie Steuer sparend mit anderen Einkünften (etwa Gewinne, Kapitalerträge) verrechnen. Der Dreh: „Die Verluste lassen sich auf einzelne Angehörige so verteilen, dass die Familie unterm Strich am meisten profitiert“, erklärt Expertin Volland, die dieses Modell erfunden hat.

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Den vollständigen Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 09/2006, Seite 88, nachlesen.

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