Diverses Vernunft gegen Gefühl

Kennen Sie die diffuse Sorge, für den Betrieb der Pkw- und Transporterflotte unnötig viel Geld auszugeben? Den Ärger über eine Reifenpanne im denkbar schlechtesten Moment? Aber auch den Konflikt zwischen Fahrspaß und Ratio? Dazu einige impulse-Tipps.

Große Autos – viel Sparpotenzial

Nicht nur Transporter, sondern auch Pkw können als Lkw besteuert werden – bei einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 2,8 Tonnen. Dabei berechnet das Finanzamt den zu entrichtenden
Obolus nicht nach dem Hubraum, sondern legt das zulässige Gesamtgewicht (zGg) zu Grunde. Dafür
werden 12,02 Euro pro angefangene 200 Kilogramm bei einem zGg zwischen zwei und drei Tonnen fällig.

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Nutzwert gering – Spaßfaktor riesig

Mit dem Trafic Deck’up präsentiert Renault eine ganz eigene Interpretation des Nutzfahrzeug-Themas. Konzipiert als „kompaktes Reisemobil für freizeitaktive Familien“ oder „maßgeschneiderter Pick-up für Beruf- und Hobbyfotografen“, zeigt die Studie innovative Detaillösungen. Mit dem allradgetriebenen Trafic Deck’up folgt Renault der mit dem Kangoo Break’up begonnenen Strategie, Transporter zu trendigen Lifestyle-Mobilen umzufunktionieren.

Eingebautes Tempolimit

Chefs können ihre Fahrer einbremsen: Verschiedene
Hersteller offerieren Systeme, die bei Motoren mit elektronischem Motormanagement die Höchstgeschwindigkeit und -drehzahl reduzieren. Siemens VDO Automotive beispielsweise bietet das „Pedal Interface“ für rund 700 Euro an. Dabei sorgt die eingebaute Begrenzung nicht nur für mehr
Sicherheit: Wegen der niedrigeren Motordrehzahl steigt auch die Lebensdauer der Triebwerke.

So läuft’s immer rund

In der Pannen-Rangliste des ADAC rangieren sie nur auf Platz fünf – trotzdem bleiben Reifenschäden unangenehme Begleiterscheinung des Autofahrens. Abhilfe schaffen so genannte
pannensichere Reifen. Sie ermöglichen auch bei totalem Druckverlust noch Laufleistungen von 250 Kilometern bei 80 Stundenkilometer. Systeme wie das von Michelin, Goodyear, Pirelli und Bridge stone vermarktete „Pax“ verlangen jedoch nach speziellen Felgen und eignen sich kaum zum Nachrüsten. Einzig der „Support Ring“ von Continental lässt sich auf Standard-Felgen aufziehen. Der gummigelagerte Kunststoffring
verleiht Notlaufeigenschaften, ist jedoch etwa 25 Prozent teurer als herkömmliche Pneus.

Weitere Artikel zu diesem Thema können Sie in der impulse-Ausgabe 09/2004, Seite 72, nachlesen.

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