Diverses Vom Schreibtisch zum Stammtisch

Ein gemeinsames Feierabendbier? Für deutsche Arbeitnehmer nicht unbedingt ein Muss. Unsere Nachbarn treffen ihre Kollegen dagegen gerne zu Kaiserschmarrn und Käsefondue.

Jeder freut sich, nette Kollegen zu haben. Aber muss man die Gesichter aus dem Büro deshalb gleich in der Freizeit sehen? Nein, sagt immerhin ein Drittel der Arbeitnehmer in Deutschland, die die Online-Stellenbörse Monster befragte. Die deutschsprachigen Nachbarn in Österreich und der Schweiz sind da nicht so streng: Nur 28 respektive 26 Prozent trennen dort strikt zwischen Beruf und Privatleben.

„Obwohl wir täglich sehr viel Zeit mit den Arbeitskollegen verbringen, gibt es im Büro selten entspannte Momente mit den Schreibtischnachbarn“, sagt Marco Bertoli, Europa-Geschäftsführer von Monster. „Gelegentliche Freizeitaktivitäten mit Kollegen in der Gruppe können das Gefühl der Teamzugehörigkeit stärken und die Motivation der Mitarbeiter am Arbeitsplatz erheblich fördern.“

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Darauf legen offenbar die Schweizer den größten Wert. Nach der Umfrage, an der mehr als 4200 Nutzer teilnahmen, unternehmen 73 Prozent von ihnen entweder in der Gruppe ab und an gemeinsam etwas mit Kollegen oder zählen diese sogar zum Freundeskreis. Bei den Österreichern sind es fast ebenso viele: 72 Prozent. Die Deutschen bilden mit 67 Prozent das Schlusslicht in Sachen sozialer Kontakte mit den Kollegen.

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