Diverses Von den Konzernen lernen

Firmenchefs setzen zunehmend auf die Methoden der Großen. impulse zeigt Mittelständler, die von den Rezepten der Global-Player profitieren.

Poliboy bringt nicht nur Tischplatten zum Strahlen, sondern auch Marketingexperten. 54 Prozent der Deutschen kennen den lachenden Hotelpagen auf Möbelpolitur, antistatischen Feuchttüchern und Schuhcremedosen. Trotz stattlicher Preise verkaufen sich die Produkte glänzend.

Die Firma dahinter: kein Branchenriese, sondern Brandt & Walther in Lilienthal bei Bremen, ein Familienbetrieb mit 70 Mitarbeitern. „Eine gute Strategie hat nichts mit der Größe zu tun“, sagt Gunter Kayser, Chef des Bonner Instituts für Mittelstandsforschung (IfM), „sondern mit der Einstellung.“

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Tatsächlich entscheiden sich Mittelständler zunehmend für Managementmethoden und Geschäftsmodelle aus der Welt der Großkonzerne – sofern diese im Kleinen ebenfalls funktionieren. Die Vorbilder liefern Global-Player, die trotz Konjunkturflaute und gesättigter Märkte glänzende Geschäfte machen.

Etwa BMW dank konsequenter Markenführung oder IBM, die sich vom Computerproduzenten zum Beratungsunternehmen gemausert hat. Ebenso Ikea als Vorzeige-Arbeitgeber oder Chemiegigant BASF mit tiefer Integration in die Geschäftsprozesse der Kunden.

Zusätzlich befeuert wird dieser Trend vom Generationswechsel im Mittelstand. Die nachrückenden Chefs sind betriebswirtschaftlich bestens geschult, haben oft Konzern­erfahrung. „Was sie dort gelernt haben, wollen sie jetzt auch in Familienunternehmen anwenden“, erklärt IfM-Forscher Kayser.

Den vollständigen Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 09/2005, Seite 52, nachlesen.

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