Diverses Von der Muse geküsst

"Hüte sind weder unmodisch noch altbacken. Hüte provozieren, sie gefallen oder sie erschrecken. Hüte verändern Menschen", sagt Philip Treacy. Er muss es wissen, denn seit mehr als 20 Jahren schmücken die exzentrischen Kreationen des irischen Designers die Köpfe der Reichen und Schönen dieser Welt. Er entwarf bereits Hüte für Madonna, Céline Dion und Goldie Hawn und gilt als alljährlicher König der Rennwoche von Ascot, wo auffallender Kopfschmuck ein Muss ist.

Unter dem Titel „When Philip met Isabella“ präsentiert das NRW-Forum Kultur und Wirtschaft in Düsseldorf jetzt besondere Modelle des Designers, die er für seine Muse Isabella Blow entworfen hat. Mit Blow, einer einflussreichen Kreativdirektorin, verbindet Treacy seit Jahren eine enge Freundschaft. Ende der 1980er Jahre gelang dem jungen Hutdesigner der internationale Durchbruch, nachdem er den Kopfschmuck für Blows Hochzeit entworfen hatte.

So inspirierte Treacy der Wohnsitz seiner Muse im englischen Cheshire zur Kreation des Modells „Castle“. Für das Modell „Horns“ diente ihm eine seltene Schafsrasse als Vorbild, von denen Isabella Blow eine Herde besitzt. Darüber hinaus zeigt die Ausstellung Bilder renommierter Modefotografen, auf denen Isabella Blow die exzentrischen Hüte ihres Schützlings trägt.

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Der 40-Jährige Treacy wurde im Irischen County Galway geboren, studierte in Dublin und am Royal College of Art in London. Heute entwirft er Hüte für die Haute-Couture-Kollektionen von Chanel, Valentino und Versace. Er erhielt mehrfach die britische Modeauszeichnung des „Besten Accessoire Designers des Jahres“.

„When Philip met Isabella“ ist noch bis zum 9. April im Obergeschoss des NRW-Forum Kultur und Wirtschaft in Düsseldorf zu sehen.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 11 bis 20 Uhr, Freitag bis Mitternacht. Der Eintritt kostet 2,50 Euro, ermäßigt 1,50 Euro.

www.nrw-forum.de

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