Diverses Vorsicht vor Verzicht

Mit überzogenen Anforderungen an GmbH-Chefs treiben die Fi­nanzämter klamme Firmen endgültig in die Pleite. Worauf Unternehmer achten müssen, die ihrer Firma Darlehen geben.

Jahr für Jahr streichen rund 40.000 Unternehmer die Segel. Fast jeder Zweite davon war mit seiner Firma als GmbH unterwegs. Konjunkturflaute und Liquiditätsprobleme sind jedoch nicht die einzigen Ursachen für Firmenpleiten.

Besonders bei Kapitalgesellschaften trägt auch das Finanzamt oft ein gerüttelt Maß an Mitschuld: wenn die Behörde Steuer sparende Darlehen des GmbH-Chefs an die Firma in der Bilanz streicht und sie kurzerhand zu steuerpflichtigen Erträgen deklariert.

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„Rangrücktritt“ heißt die Steuerfalle für mittelständische Familien-GmbHs – eine Vereinbarung zwischen Firma und Chef, mit der dieser in Krisenzeiten auf die Rückzahlung von Geldbeträgen verzichtet, die er der Firma als Finanzspritze zur Verfügung gestellt hat (Gesellschafter-Darlehen). Eine solche Klausel steht in praktisch jedem Darlehensvertrag.

Die Gefahr: Die meisten dieser Verträge sind nicht mehr auf dem neuesten Stand – weil die Finanzverwaltung in einem Erlass neue Bedingungen diktiert hat (Aktenzeichen IV A 6 – S – 2133 – 2/04). „Damit müssen viele Firmenchefs mitten in der Liquiditätsklemme auch noch Steuern auf Gewinne zahlen, die nur auf dem Papier stehen“, warnt Klaus Wienbeck, Steuerberater aus Braunschweig.
impulse zeigt, wie sich Unternehmer davor schützen.

Den vollständigen Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 11/2005, Seite 138, nachlesen.

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