Diverses Vorsteuerabzug: So muss eine Eingangsrechnung aussehen

Unternehmer, die den Vorsteuerabzug geltend machen wollen, sollten darauf achten, dass sie ordnungsgemäße Eingangsrechnungen erhalten. Lesen Sie hier, wie eine solche Rechnung aussehen muss.

Auf den Vorsteuerabzug verzichtet kein Firmenchef gerne. Doch dabei ist Vorsicht geboten: Die Vorsteuer zahlt das Finanzamt nur aus, wenn dem Unternehmer eine ordnungsgemäße Eingangsrechnung vorliegt. Diese sollte folgende Bestandteile aufweisen:

  • Name und Anschrift des leistenden Unternehmers,
  • Name und Anschrift des Leistungsempfängers,
  • Menge und handelsübliche Bezeichnung des Gegenstandes der Lieferung oder Art und Umfang der sonstigen Leistung,
  • Zeitpunkt der Lieferung oder sonstigen Leistung,
  • Netto-Entgelt für die Lieferung oder sonstige Leistung,
  • Steuersatz,
  • den auf das Entgelt entfallenden Steuerbetrag in Euro,
  • Bruttoentgelt,
  • Umsatzsteuer-Identifikationsnummer des Lieferers und des Lieferungsempfängers. Das gilt aber nur bei steuerfreien innergemeinschaftlichen Lieferungen,
  • seit dem 1. Juli 2002: Steuernummer des leistenden Unternehmers,
  • digitale Signatur bei elektronischen Abrechnungen.

Sofern einer der Pflicht-Bestandteile in der Rechnung fehlt, dürften Ihnen die Finanzbeamten zumindest den Vorsteuerabzug verwehren. Ob der nicht ordnungsgemäße Beleg letztlich auch Auswirkungen auf Ihre Einkommensteuer hat – beispielsweise zur Versagung des Betriebsausgabenabzugs führt – hängt von der „Unordentlichkeit“ des gesamten Rechnung ab.

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