Diverses Wachstumsmarkt Energie sparen

In der Branche herrscht Goldgräberstimmung. Zuwachsraten bis zu 50 Prozent sind möglich. Wer vom Boom profitieren kann.

Als Herbert Gerjets (Foto) nach dem
Ingenieurstudium 1989 in Hamburg die Ad Fontes Solartechnik GmbH gründete, lief das Geschäft mit
der Planung und Installation von Solaranlagen
anfangs mehr als schlecht. Doch Gerjets hielt an seiner Idee fest. Das zahlt sich jetzt aus. „Mit Solaranlagen zur Wärmegewinnung machten
wir in den letzten Jahren im Schnitt 15
Prozent mehr Umsatz“, freut sich der Unternehmer.

Der Bundesverband der Solarindustrie (BSI) rechnet für 2004 mit noch größeren Umsatzsprüngen:
Für den Bereich Thermie, der Wärmerzeugung per Sonne, prognostiziert er 30 Prozent Wachstum.
Bei Photovoltaik, der Stromgewinnung aus Sonnenlicht, geht der Verband von 50 Prozent Zuwachs aus.

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Nicht nur die Solarbranche boomt. Nach Angaben des Bundesumweltministeriums setzten Firmen, die sich mit regenerativer Energieerzeugung
und sparsamem Energieeinsatz beschäftigen, im Jahr 2003 rund zehn Milliarden Euro um. Tendenz steigend.

Dafür gibt es zwei Hauptursachen. Zum einen heizen steigende Preise für Strom, Gas und Öl die
Nachfrage nach Energiesparmaßnahmen und Alternativen zu konventionellen Energiearten an. Zum anderen sorgt die Politik mit immer neuen Gesetzen und Verordnungen wie Energieeinsparverordnung, Bundesimmissionsschutzverordnung
oder dem Energiepass für Immobilien für ständig
neue Geschäft schancen.

Den kompletten Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 12/2004, Seite 56, nachlesen.

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