Diverses Wann Firmen Schadenersatz leisten müssen.

Seit dem 1. Januar 2002 gilt in Deutschland ein geändertes Schuldrecht. Damit hat die Bundesregierung das über 100 Jahre alte Bürgerliche Gesetzbuch in seinen Kernpunkten den Bedingungen des modernen Wirtschaftsverkehrs angepasst. Was jetzt gilt.

Konsumenten freuen sich, Unternehmen müssen aufpassen. Denn die seit Januar 2002 in Kraft getretene so genannte Schuldrechtsreform bringt eine Reihe von Änderungen, die erhebliche Auswirkungen auf die Vertragsgestaltung haben. „Die Gesetzesänderungen haben für Unternehmen nicht nur die Änderung sämtlicher Vertragstexte und Allgemeiner Geschäftsbedingungen zur Folge“, mahnen die Steuerexperten und Juristen der Sozietät RWWD – Roggelin, Witt, Wülfling, Dieckert , „auch die internen Organisationsabläufe des Unternehmens müssen der Gesetzeslage angepasst werden.“

Bei impulse.de erläutern die Rechts-Experten die wichtigsten Neuerungen:

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  1. Verjährungsrecht: Bis zu 30 Jahren Anspruch auf Schadenersatz.
  2. Verjährung bei Kauf: Längere Gewährleistung bei Arglist.
  3. Verjährung beim Werkvertrag: Drei Jahre Garantie für Programmierung.
  4. Leistungsstörungsrecht: Wann der Käufer Schadenersatz verlangen kann.
  5. Kaufrecht: Anspruch darauf, was die Werbung verspricht.
  6. Neues Werkvertragsrecht: Wann der Kunde Mängel rügen kann.
  7. Integration der Verbraucherschutzgesetze: E-Commerce per BGB.
  8. Richtig handeln: Fünf Experten-Tipps für Unternehmer.

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