Diverses Was den Mittelstand stark macht

Deutsche Unternehmer sind selbstbewusster geworden. Sie erobern mutig den Weltmarkt, immer öfter übernehmen Frauen das Steuer, und Mittelständler engagieren sich für das Gemeinwohl. Die Ergebnisse der neuen Mittelstandsstudie MIND.

Schwarzwälder Metallwarenfabrik – das klingt nicht ge­rade nach großer weiter Welt. Und doch ist der Mittelständler aus Triberg im Schwarzwald ein Global Player. Unternehmer Albert Thomas Haugg produziert gemeinsam mit seinem Bruder Wolfgang in Deutschland und der Slowakei Kühler und Wärmetauscher.

Und er handelt mit Produkten anderer Hersteller: In Asien ordert er Ersatzteile für Auto-Klimaanlagen, die er in ganz Europa an Händler und Werkstätten weiterverkauft.
„Auch als Mittelständler muss man die EU-Länder als einen einzigen großen Markt sehen“, sagt der Chef von 400 Mitarbeitern, der längst weit über die Hälfte seines Umsatzes außerhalb Deutschlands macht.

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Mittelständische Unternehmer agieren zunehmend international. Das belegt die Studie „MIND – Mittelstand in Deutschland“, ein Gemeinschaftsprojekt von impulse und dem Deutschen Sparkassen- und Giroverband.
Die weiteren zentralen Ergebnisse: Immer mehr Frauen entscheiden sich für die Selbständigkeit. Und mittelständische Unternehmer sind immer deutlicher bereit, eine besondere gesellschaftliche Verantwortung wahrzunehmen.

MIND ist die größte deutsche Unternehmerstudie. Im ersten Quartal des Jahres wurden 1150 Entscheider zu insgesamt 72 Themen befragt: Wie schätzen Unternehmer die derzeitige und zukünftige Geschäftslage ein? Wie finanzieren sie Investitionen? Wie regeln sie die Nachfolge? Und welche neuen Mitarbeiter suchen sie?

Alle Kernergebnisse der MIND-Studie lassen sich auf einen gemeinsamen Nenner bringen, meint Gunter Kayser, wissenschaftlicher Leiter des Bonner Instituts für Mittelstandsforschung, der die Studie begleitet hat: „Das Selbstbewusstsein von Mittelständlern ist gestiegen. Sie sehen das Auslandsgeschäft als Herausforderung, engagieren sich sozial und sind ausgesprochen zuversichtlich – egal ob sie Unternehmer oder Unternehmerinnen sind.“

Den vollständigen Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 11/2005, Seite 32, nachlesen.

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