Diverses Was GmbH-Chefs verdienen

Top-Gehälter, ordentliche Tantiemen und feine Extras: impulse sagt, was sich GmbH-Chefs genehmigen – mit Segen vom Finanzamt.

Stress und voller Einsatz für die eigene Firma zahlen sich für GmbH-Chefs aus. Die Jahresbezüge
von Gesellschafter-Geschäftsführern reichen in Industrie und Dienstleistung in der Spitze bis weit über die Millionengrenze.

Aber auch in mittelständischen Betrieben aller
Branchen wird ordentlich verdient: Drei von vier Chefs genehmigen sich bis zu 156.000 Euro im Jahr, ein Viertel liegt sogar noch darüber. Das zeigen die Ergebnisse der großen GmbH-Umfrage
– einer Initiative von impulse, der Kölner BBE-Unternehmensberatung und dem Deutschen Steuerberaterverband in Berlin.

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An diesen Ergebnissen kommt
kein Finanzamt vorbei: Fast 4600
GmbH-Chefs haben offenbart, wie
viel Gehalt und Gewinntantieme sie
bekommen, welche Extras üblich sind
und wie die betriebliche Altersversorgung
aussieht. Mit
diesen umfangreichen Daten loten
Unternehmer ihren Spielraum bei der
Vergütung aus. Und lassen Betriebsprüfer
auflaufen, die neidvoll auf das
Chef-Salär schauen. „Durch die Umfrage
nachgewiesene übliche Gehälter
müssen die Beamten akzeptieren“,
sagt Jürgen Pinne, Präsident des
Deutschen Steuerberaterverbands.

Tatsächlich achten Finanzbehörden
und Finanzgerichte penibel darauf,
dass sich GmbH-Eigentümer nicht
mehr für die Geschäftsführung in die
Taschen stecken, als sie auch fremden
Managern zugestehen würden. Die
Crux: In Familien-GmbHs entscheidet
der Chef selbst über sein Gehalt. Und damit auch über das, was er in der Firma als Betriebsausgabe bei der Gewerbe- und Körperschaftsteuer
abziehen kann. Da wird jeder Betriebsprüfer
sofort hellwach: Was sich der
Chef zu viel genehmigt, stricken die
Beamten flugs in verdeckte Gewinnausschüttungen
um. Und verlangen fette Steuernachzahlungen.

impulse, BBE-Unternehmensberatung und Deutscher Steuerberaterverband haben ermittelt: Was sich Geschäftsführer von Familien-GmbHs in Dienstleistungs- und Einzelhandelsfirmen
genehmigen – sortiert nach Branchen und Betriebsgrößen.

Hier geht’s zur Tabelle.

Den kompletten Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 12/2004, Seite 90, nachlesen.

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