Diverses Was Ihre IT wirklich kostet

Über die Effektivität seiner IT-Ausstattung muss sich Dieter Massong (Foto) keine Gedanken machen: Der Chef des gleichnamigen Handelshauses für Feuerwehrbedarf aus Frankenthal in der Pfalz kann leicht belegen, dass sich seine Investition in ein modernes Warenwirtschaft ssystem im Handumdrehen gerechnet hat. "Wir haben unseren Lagervorrat um rund ein Fünftel reduziert. Und gleichzeitig den Umsatz deutlich gesteigert", sagt der Firmenchef.

So klar wie Massong können allerdings nur wenige Unternehmer ihre Ausgaben für Hard- und Software
rechtfertigen. „Denn die meisten Chefs von kleinen und mittleren Unternehmen wissen weder, was ihre IT genau kostet, noch was sie einspielt“,
bestätigt Jörg Hildesheim, IT-Kosten-Experte beim Software-Hersteller Microsoft.

Alles, was über den reinen Anschaffungspreis hinausgehe, also beispielsweise Aufwand für Betrieb und Pflege der Programme und Rechner,
bleibe im Dunkeln. „Auch legen sich nur wenige Unternehmer die Frage vor, ob die IT tatsächlich die gesteckten Ziele erreicht – also Abläufe
beschleunigt und Kosten senkt“, sagt Hildesheim.

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Im schlimmsten Fall kommen die gekauften Programme erst gar nicht zum Einsatz: Experten sprechen dann von „Shelfware“ – Software, die im
Regal verstaubt. Marktbeobachter wie das amerikanische Analystenunternehmen Gartner taxieren diesen Anteil immerhin auf rund 20 Prozent. Mittlerweile haben sich sogar Beratungsfirmen wie etwa die Mönchengladbacher
Metrix Consulting GmbH auf die Optimierung von Software Lizenzkosten spezialisiert.

Checkliste zur Kostenkontrolle Ihrer Hard- und Software-Ausstattung

Den vollständigen Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 02/2005, Seite 84, nachlesen.

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