Diverses Was Unternehmen gerne verschenken

Ganz oben auf der Hitliste stehen bei allen Anbietern und ihren Kunden die Lanyards, jene Schlüsselbänder, die man sich um den Hals hängt. "Lanyards sind modisch und haben hohen Nutzwert. Darum kommen sie sehr gut an", sagt Holger Salden von der Wide Suedroh GmbH aus Stuttgart.

Auch LED-Taschenlampen sind sehr gefragt. Die Leuchten strahlen heller und länger als übliche Lampen. Sie werden mit Hilfe von langlebigen
Leuchtdioden betrieben.

Einen neuen Boom mit einer alten Idee
erfährt die Werbung mit Textilien. Vor allem mit
T-Shirts und Base-Caps. „Die Firmen nehmen jetzt sehr oft Einfluss auf die Gestaltung der Kleidung. Dabei spielt besonders die Farbe des Firmenkunden eine große Rolle“, so André Kulke, Vertriebsleiter des Werbeartikelvertreibers

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Saalfrank in Sennfeld. „Der Trend zu speziell gefertigten Produkten steigt. Die Kunden möchten sich mit individuellen Werbemitteln vom Markt absetzen“, erklärt Britta Einfeldt von Antalis
Promotion in Hamburg die große Nachfrage von Sonderanfertigungen.

Großabnehmer wie das Flugunternehmen LTU bestätigen dies. Pierre de la Motte, PR-Manager von LTU: „Wir geben Anstecknadeln in limitierten Auflagen heraus.“ Diese werden zum Teil schon auf
Sammler-Börsen gehandelt.

Fürs kommende Jahr ist auf dem Drei-Milliarden-Euro-Markt ein neuer Spitzenreiter in Sicht: die Warnweste. Denn ab 2005 soll die reflektierende
Be kleidung zum Pflichtgepäck eines jeden Autofahrers werden. Aber gegen ein Produkt haben sämtliche Neuheiten keine Chance: „Der gute alte Kugelschreiber ist und bleibt die Nummer eins auf der ewigen Rennerliste“, so Peter Moll, Werbeartikelanbieter aus Senden. Grund: „Jeder kann ihn verwenden.“

Franchise-Corner

Seit gut vier Jahren erobern so genannte Suppenbars die deutsche Gastronomie-Szene. Die Stop & Soup Deutschland GmbH hat jetzt als
erstes Unternehmen diese Geschäftsidee auf Franchise-Basis gestellt.

Das Geschäftskonzept: Der Suppenbar-Betreiber
verkauft im Niedrigpreissegment originelle und deftige Suppen an den schnellen Gast. Das Sortiment runden Salate, Ofen- und Fleischprodukte
sowie Wraps und Baguettes ab. Die Franchise-Idee ist so konzipiert, dass die vielfältige Kombination der Food-Angebote wie zum Beispiel Frühstücksservice Umsätze bereits in den frühen
Morgenstunden ermöglicht.

Dem Kunden wird ein Take-away-Service genauso
wie ein Vor-Ort-Verzehr angeboten. Aus diesem Grund werden nur Flächen zwischen 90 und 120 Quadratmeter in Standorten ab 100.000 Einwohnern
angemietet, die eine restaurantähnliche
Atmosphäre ermöglichen. Bis 2008 plant der Kölner Franchise-Geber eine bundesweite Expansion von 50 Standorten. Die Investitionssumme beträgt
145.000 Euro, die einmalige Einstiegsgebühr
12.500 Euro. Als Franchise-Gebühr werden vier Prozent, als Werbegebühr ein Prozent vom Nettoumsatz erhoben.

Weitere Infos wie etwa das Markt- und Wettbewerberumfeld finden interessierte Partner unter www.stopandsoup.de.

Weitere Meldungen aus dem Neugeschäft-Magazin können Sie in der impulse-Ausgabe 12/2004, Seite 52, nachlesen.

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