Diverses Webwerker gesucht

Mit dem richtigen Internetauftritt steigern Handwerker die Umsätze kräftig. Und können 30.000 Euro gewinnen.

Während viele seiner Wettbewerber dringend nach Aufträgen suchen, macht Bauunternehmer Matthias Krieger (Foto) gute Geschäfte – allein im vergangenen Jahr waren es 30 Prozent mehr Umsatz, und auch für 2005 erwartet er ein kräftiges Plus. „Unsere Immobilien sind blitzschnell verkauft“, berichtet der Geschäftsführer der Krieger + Schramm GmbH & Co KG in Dingelstädt.

Das Erfolgskonzept: Auf seiner Website www.krieger-schramm.de präsentiert der Diplomingenieur Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen schon in der Planungsphase visuell so eindrucksvoll, dass junge Familien rasch darin ihr Wunschdomizil erkennen. Per Mausklick können sie sofort Kontakt zu einem Berater aufnehmen.

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Für solche starken Internetauftritte gibt es seit vier Jahren eine besondere Auszeichnung: den Internetpreis des Deutschen Handwerks. Der gemeinsam vom Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH), dem Bundeswirtschaftsministerium, von der T-Com und impulse vergebene Preis will durch die Publikation vorbild­licher Internetauftritte Handwerksfirmen besonders fit für die Webwelt machen.

Bauunternehmer Krieger wurde der Preis im vergangenen Jahr verliehen. Jetzt suchen die Initiatoren die besten Handwerker-Sites des Jahres 2005. Auf die Gewinner warten insgesamt 30.000 Euro.

Wie wichtig ein solcher Ansporn ist, begründet ZDH-Präsident Otto Kentzler: „Studien belegen, dass zwar 85 Prozent der bundesdeutschen Handwerksunternehmen über einen eigenen Zugang ins Internet verfügen. Aber nur jeder zweite Betrieb ist auch mit einer eigenen Präsentation im Netz vertreten.“ Und weniger als
zehn Prozent der Betriebe nutzen die Möglichkeit zur Vernetzung mit anderen Unternehmen. Kentzler: „Best-Practice-Beispiele sollen den Zöger­lichen Mut machen.“

Teilnehmer:

Alle Handwerksunternehmen und Organisationen des Handwerks mit Servicedienstleistungen für Betriebe. Maximal 500 Mitarbeiter.

Kategorien:

Digitale Prozess­abläufe im Handwerk. Optimierung der internen Geschäftsprozesse wie etwa Verwaltung, Abrechnungen oder Mitarbeitereinsatz durch die Nutzung der neuen Technologien. Innovative Dienstleistungs- und Wertschöpfungsketten. Im virtuellen Verbund mit anderen Unternehmen zum Beispiel Arbeitsabläufe, Zulieferketten und Kundendienstleistungen schlanker und effektiver gestalten. Virtuelle Unternehmen und Kooperationen im Internet. Absatz und Kundenbindung steigern – auch im Verbund mit anderen Firmen.

Bewertungskriterien:

– Innova­tionsgrad und Originalität der Internetlösung

– Breitenwirkung der Lösung für das Handwerk

– Beitrag der Idee zur Leistungs- und Wettbewerbssteigerung

– Nachhaltigkeit der Idee

– Anwenderfreundlichkeit

Preise:
Insgesamt ist der Wettbewerb mit 30.000 Euro dotiert. Der erste Preisträger jeder Kategorie erhält jeweils 10.000 Euro.

Jury:

Sie setzt sich zusammen aus Experten der Veranstalter BMWA, T-Com, ZDH und impulse sowie Vertretern von Handwerkskammern, Zentralfachverbänden und anderen Handwerksinstitutionen.

Teilnahmeunterlagen:

Ansprechpart­ner für Sachfragen ist der ZDH. E-Mail: internetpreis@zdh.de. Bewerbungsschluss ist der 30. November 2005.

Teilnahmeformular (PDF)

Richtlinien (PDF)

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