Diverses Wechselstrom

Die weitere Öffnung de­re­gulierter Märkte kommt nur schleppend voran. Firmenchefs fordern jetzt von Berlin mehr Tempo.
Alle Ergebnisse der Umfrage zum Thema "Deregulierung".

Norbert Fackelmann dreht jeden Cent dreimal um, bevor er ihn ausgibt. Ab 1. Juli spart der geschäftsführende Gesellschafter des gleichnamigen Küchenzubehörherstellers aus Hersbruck bei Nürnberg wieder mal teure Ausgaben.

Mit Hilfe des Berliner Strombrokers Ampere AG hat er es geschafft, einen Strom­liefervertrag mit besseren Konditionen bei zwei anderen Versorgern abzuschließen. Im Vergleich zum bis­herigen Lieferanten, der Hersbrucker Energie- und Wasserversorgung, zahlt das Unternehmen im Jahr rund 14.000 Euro weniger für Strom.

Anzeige

Für die Franken hat sich die bisherige Deregulierungspolitik der Bundesregierung ausgezahlt. Und das neue Energiewirtschaftsgesetz, das jetzt in Kraft tritt, verspricht Unternehmern künftig weitere Freiheiten. Doch die meisten Chefs wollen
noch mehr. Dies belegt eine exklusive Forsa-Umfrage, ein Gemeinschafts­projekt des Frankfurter Stromversorgers Watt mit impulse.

Das wichtigste Ergebnis: Eine mutige Fortschreibung der Deregulierungspolitik könnte der gesamten Wirtschaft einen kräftigen Wachstumsschub bescheren. Denn dies würde gerade in mittelständischen Firmen Kosten spürbar senken, sagen 59 Prozent der befragten Unternehmer. Und damit Finanzpolster schaffen für dringend notwendige Investitionen.

Alle Ergebnisse der Umfrage zum Thema „Deregulierung“.

Den vollständigen Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 08/2005, Seite 36, nachlesen.

Neugierig geworden, aber noch kein Heft-Abonnent? Dann Geschenk auswählen und online abonnieren

Hinterlassen Sie einen Kommentar

(Kommentare werden von der Redaktion montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr freigeschaltet)

Bitte beantworten Sie die Sicherheitsabfrage (Anti-Spam-Schutz): *Captcha loading...