Diverses Welcher Bank Unternehmer noch vertrauen

Sparkassen und Volksbanken stehen bei Firmenchefs hoch im Kurs - auch in der Finanzkrise. Großbanken dagegen schätzen Mittelständlern nur selten. Warum? Persönlicher Kontakt und guter Service bleiben die wichtigsten Kriterien bei der Wahl der Hausbank.

Sparkassen und Volksbanken genießen auch in der Finanzkrise bei mittelständischen Unternehmern das größte Vertrauen. Dies zeigt eine Umfrage unter 1.000 Firmenchefs von Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeitern. Anlass für die vom Forsa-Institut durchgeführte Umfrage im Auftrag von impulse war, aktuell zu überprüfen, wie sich das Verhältnis zwischen
Unternehmen und Banken im Umfeld der Finanz- und Vertrauenskrise entwickelt. Bei der Frage nach der besten Mittelstandsbank liegen die Sparkassen danach klar in Führung. Die zweitbeste Wertung erhalten die Volksbanken und platzieren sich damit deutlich vor der Commerzbank und der HypoVereinsbank. Als Mittelstandsbank eher wenig beliebt gelten danach die Dresdner Bank, die Postbank und vor allem die Deutsche Bank.

Persönlicher Kontakt ausschlaggebend

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Das entscheidende Kriterium bei der Wahl der Hausbank war für 33 Prozent der
Unternehmer der persönliche Kontakt. Den guten Ruf des Instituts führten 29 Prozent an. Eine
aktive Ansprache durch die Bank beeinflussten elf Prozent, jeweils zehn Prozent vertrauten auf
die Empfehlung durch andere Unternehmer, Berater oder aus dem Freundes- und
Bekanntenkreis. Die räumliche Nähe war nur für neun Prozent ausschlaggebend, die besten
Konditionen nannten lediglich vier Prozent.

Ihre besonderen Stärken konnten die Großbanken insbesondere in Krisenzeiten ihrer Kunden ausspielen. Hierbei konnte die HypoVereinsbank Bestnoten verbuchen. So sagten 76 Prozent, sie seien mit dem Verhalten der Unicredit-Tochter bei einem Krisenfall in ihrer Firma „außerordentlich“ oder „sehr zufrieden“ gewesen. Über die Dresdner Bank sagten dies 69 Prozent, über die Commerzbank 56 Prozent. Von den Sparkassen und Volksbanken meinten dies jeweils 54 Prozent und von der Deutschen Bank lediglich 35 Prozent.

Der Hauptgrund für den Wechsel der Hausbank ist aus Sicht der Unternehmer unzureichender
Service. 44 Prozent führten dies als Wechselgrund an. Weitere Gründe waren besser
Konditionen (22 Prozent), die Kreditpolitik (17 Prozent) und firmeninterne Gründe (9 Prozent).
Eine Fusion der Bank nannten nur fünf Prozent.

Die Hausbanken der Firmenchefs

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Warum Firmenchefs die Bank wechseln

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