Diverses Wenn Roboter Fussball spielen

Wenn es stinkt, ist es Chemie und wenn es nicht funktioniert, ist es Physik! Falls Sie so oder ähnlich über Wissenschaft („Igittigittigitt“) denken, sollten Sie das kommende Wochenende unbedingt in Berlin verbringen.

Auf der „Langen Nacht der Wissenschaften“ am Samstag dem 13. Juni kann man bei mehr als 2000 Einzelveranstaltungen in fast 70 wissenschaftlichen Einrichtungen erfahren, wie befreiend es ist, von liebgewordenen Vorurteilen á la „Wissenschaft ist langweilig“ Abstand zu nehmen. Zum Beispiel dürfen Sie Robotern beim Fußballspielen zuschauen, sich mit der Karamellisierung von Schwarzen Karotten auseinandersetzen oder sogar brandneue Weinsorten verkosten.

Bei Veranstaltungen mit blumigen Titeln wie „Von Seefahrern, Meerschweinchen und Citrusfrüchten“, „Chemie – echt gefährlich bis echt super?“ oder „Physik für Hitzköpfe“ zeigen Ihnen kluge Menschen wie viel Spaß der spielerische Umgang mit den Naturwissenschaften auch Laien – ja sogar selbsternannten Technik-Banausen – bringen kann.

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Ganz Wagemutige sollten sich mit der „Ästhetik des Unsichtbaren“ – was immer das sein mag -auseinandersetzen. Und wenn Sie das Landei in sich entdecken wollen, dann empfehle ich Ihnen die Veranstaltung „Ackern, Flößen, Jagen“. Um all diese Experimente unfallfrei zu überstehen, setzt der Berliner Verkehrsverbund 16 Shuttle-Busse ein, die von den Ticketbesitzern (ab 5 Euro) kostenlos genutzt werden können

Exakte Anfangszeiten der Einzelveranstaltungen finden Sie im Internet unter www.langenachtderwissenschaften.de

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