Diverses Wettbewerb der Rathäuser

Wettbewerb der Rathäuser

Wettbewerb der Rathäuser

Benchmarking spart Geld, weiß jeder Chef. Jetzt haben es auch die ersten Stadtkämmerer verstanden. Hier die deutschen Vorreiter.

Viele Städte sind pleite oder
stehen kurz davor. Die Reaktion
der meisten Kommunalpolitiker
und Behördenchefs: jammern oder
nach neuen Einnahmequellen suchen.
Nur in Baden-Württemberg ist das
anders. Hier entdecken immer mehr
Bürgermeister ein Instrument, das
Unternehmer schon lange kennen:
Benchmarking. impulse sagt, wie der
Wettbewerb der Rathäuser funktioniert,
wie groß das Sparpotenzial für
alle Gemeinden ist und wie auch Unternehmer
davon profitieren.
Das Modell ist simpel: Seit drei
Jahren treffen sich Amtsleiter ähnlich
großer Kommunen zwei- bis dreimal
im Jahr in so genannten Vergleichsringen.
Und berichten, wie jeder seine
Dienstleistung organisiert. Angefangen
bei Umfang und Einsatz von Personal über die Qualität der Leistung
bis zur Höhe der Gebühr. Ziel: gemeinsam
die effizienteste Lösung zu
finden, die am meisten Geld spart und
die höchste Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit
erreicht.

Ob Friedhoswesen, Bäder, Sozialeinrichtungen Grünflächenpflege,
Personal- oder Mahnwesen – das Ergebnis
ist stets: Am wirkungsvollsten
arbeiten jene Ämter, die sich auf hoheitliches
Steuern und Kontrollieren
zurückziehen und die Umsetzung Unternehmern
überlassen. Die 60 badenwürttembergischen
Gemeinden, die
sich freiwillig in elf Vergleichsringen
messen, halten ihre Ergebnisse zwar
strikt geheim. Doch „der Beste schlägt
den Schlechtesten häufig um 100 Prozent“, verrät ein Teilnehmer.

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