Diverses „Wir arbeiten an einem Qualitätssiegel“

Steffen Joest von der Deutschen Energie-Agentur (Dena) über die Suche nach dem richtigen Energieeffizienzberater.

Herr Joest, wenn Mittelständler ihre
Energieeffizienz steigern wollen, engagieren
sie dafür oft einen externen
Berater.
Wie finden sie den richtigen?

Das Angebot ist riesig. Deswegen sollten sich
Unternehmer zuerst überlegen, welche Art
Beratung sie brauchen. Hilfreich ist die
Expertenliste
der KfW-Förderbank. Dort sind
etwa 1300 Experten verzeichnet, die Chefs
auswählen können – nach Thema oder Postleitzahl.
Aber auch die Energieagenturen der
Länder helfen mit Leitfäden und Tipps.

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Wenn Unternehmer auf diesem Weg
einen
solchen Berater gefunden haben,
wie können sie beurteilen, ob er kompetent
ist?

Bis jetzt muss man sich leider auf Empfehlungen
oder die eigene Einschätzung verlassen.
Damit sich das ändert, arbeiten wir an
einem Qualitätssiegel, das besonders gute
Berater auszeichnet. Es wird allerdings erst
in zwei bis drei Jahren fertig sein.

Wie arbeitet denn ein seriöser Energieberater,
und was kostet er?

Berater kommen zunächst für ein bis drei
Tage ins Unternehmen und überprüfen den
Energieverbrauch. Geht es dann um konkrete
Projekte, ist der Berater mitunter mehrere
Wochen beschäftigt. Abgerechnet wird
meist über einen Tagessatz. Der schwankt
zwischen 500 und 2000 Euro. Es gibt aber
staatliche Zuschüsse —
etwa von der KfW.

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