Diverses „Wir wollen Bewusstsein schaffen“

Für die junge Belegschaft des IT-Sicherheitsdienstleisters P3 Consulting sind Alter und Rente noch weit entfernt - theoretisch. Ein Großteil von Ihnen sorgt dennoch vor. Vom Unternehmen gibt es dafür einen monatlichen pauschalen Betrag. Außerdem schaffte der Vorstand das Bewusstsein dafür, sich nicht alleine auf den Staat zu verlassen. Mit Erfolg: Die meisten Mitarbeiter stocken die Altersversorgung aus eigener Tasche auf.

Zu Beginn war es aufwändig, eine betriebliche Altersvorsorge anzubieten: „Wir mussten zunächst das richtige Modell finden“, sagt Sebastian Steffens, Vorstand bei P3 Consulting in Frankfurt. Das 2004 gegründete Unternehmen ist auf IT-Sicherheitsdienstleistung für überwiegend größere Kunden aus der Finanzwirtschaft spezialisiert. Weil P3 Consulting aber nicht nur eine betriebliche Altersvorsorge bieten, sondern damit vor allem die Mitarbeiter anspornen möchte, auch privat vorzusorgen, diskutierten sie zunächst mit der Belegschaft, welches Modell das richtige ist. „Natürlich gibt es dabei viele unterschiedliche Meinungen“, sagt Steffens. „Denn nicht alle Mitarbeiter haben die gleiche Risikoneigung.“

15 von 17 Mitarbeitern sorgen vor

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Herausgekommen ist schließlich der Entschluss, eine fondsgebundene Direktversicherung anzubieten. Die Mitarbeiter können wählen, ob sie mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung gekoppelt sein soll. „Diese Form der betrieblichen Altersvorsorge ist unbürokratisch. Außerdem wäre sie von einer Unternehmensinsolvenz nicht betroffen und falls die Mitarbeiter den Arbeitgeber wechseln, dann können sie sie relativ einfach weiterführen“, erklärt Steffens.

Kein Wunder, dass sich das Angebot großer Beliebtheit erfreut: 15 von 17 Mitarbeitern sorgen vor. P3 Consulting unterstützt dabei jeden mit monatlich pauschal 100 Euro, viele stocken diesen Betrag auf die steuerlich geförderten 210 Euro pro Monat auf. „Uns freut das sehr“, sagt Steffens. „Wir haben bei der Diskussion um die Einführung der betrieblichen Altersvorsorge bemerkt, dass sich einige Mitarbeiter nicht mit dieser Thematik auseinander setzen wollten.“ Schließlich liegt der Altersdurchschnitt bei P3 Consulting bei 35 Jahren, der älteste Mitarbeiter ist 40 Jahre. „Für einige Mitarbeiter ist Alter und Rente noch weit entfernt. Sie wollen daran noch nicht denken. Doch wir haben unseren Mitarbeitern gegenüber eine soziale Verpflichtung.“ Darum will Steffens das Bewusstsein schaffen, sich nicht alleine auf den Staat verlassen zu können. Und findet es prima, dass jetzt so viele Mitarbeiter bei der betrieblichen Altersvorsorge mitmachen. Allerdings sei auch sie nur einer von mehreren Bausteinen: „Zusätzlich müssen wir alle privat vorsorgen“, ist sein Rat.

www.p3-consulting.de

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