Diverses Wo Einspruch lohnt

Streit mit dem Finanzamt ist eine langwierige Sache. Wer hartnäckig bleibt, muss durchweg fünf bis sieben Jahre einkalkulieren - vom Einspruch gegen den Steuerbescheid bis hin zu einem Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH). Doch die Erfolgsaussichten sind gut.

Ein Blick in die Statistik zeigt: Fast jeder zweite
Kläger gewinnt (40 Prozent). Die vielen erfolgreichen Klagen haben freilich eine Kehrseite. Sie zeigen, dass sich die Bürger immer häufiger gegen schlampig gemachte Gesetze und reines Abkassieren wehren
müssen.

850 Verfahren sind im vergangenen
Jahr beim BFH in München als Revisionen gegen Entscheidungen der Finanzgerichte in den Bundesländern hinzugekommen – alles spannende Streitfälle, die für Firmenchefs,
Kapitalanleger und Vermieter teuererstattungen bedeuten können.

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Beste Erfolgsaussichten

Von den Entscheidungen, die in den
nächsten Monaten anstehen, hat impulse
die brisantesten Fälle ausgewählt.
Und Professor Norbert Winkeljohann
von Pricewaterhouse-Coopers
prüft und bewertet die Erfolgsaussichten
– exklusiv für impulse-Leser. Davon profitiert,
wer die eigenen Steuerbescheide off en
hält. Winkeljohann: „Einspruch mit
Aktenzeichen genügt.“

Besonders spektakulär ist das Verfahren, das auf der Agenda des neunten Senats mit BFH-Vizepräsident Wolfgang Spindler ganz oben
steht. Es geht um Spekulationsgewinne
mit Wertpapieren. Nachdem das
Bundesverfassungsgericht die Steuer
auf schnelle Börsengewinne für 1997
und 1998 als nichtig eingestuft hat
(impulse 5/2004), wird die Rechtmäßigkeit
der Abgabe nun für 1999 und spätere Jahre in Frage gestellt.

Den vollständigen Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 04/2005, Seite 140, nachlesen.

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