Diverses Wohlgefühl von innen

Unser Körper ist - betrachtet man ihn mal ganz abstrakt - eine Verbrennungsmaschine. Oben kommt Treibstoff in Form von Nahrung und Luft hinein. In der Mitte wird daraus in einer chemischen Fabrik die nötige Mischung gemixt. Daraus widerum wird Leistung produziert. Die Abfallprodukte verlassen dann irgendwann den Körper wieder. Diese simple Betrachtung verdeutlicht: Die Qualität des Treibstoffs und die Qualität und Effizienz der chemischen Fabrik sind entscheidend für das Leistungspotential.

Betrachten wir einmal genauer, was wir eigentlich brauchen und was wir dem Körper geben können, damit er fit bleibt.

Wann was essen?

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Frühstück: Besser eine halbe Stunde früher aufstehen als einen Kaffee herunterzustürzen und nichts zu essen. Der Blutzuckerspiegel ist in der Nacht abgesackt und will wieder aufgefrischt werden. Dabei helfen Vollkornprodukte, fettarmer Käse und mageres Fleisch, kombiniert mit Gemüsestreifen. Müsli mit Milch oder Joghurt mit Obst sind ideale Muntermacher.

11 Uhr: Der Blutzuckerspiegel ist wieder abgesackt. Um jetzt nicht zu schlemmen, reicht etwa ein Müsliriegel, etwas Joghurt oder Obst.

Mittagessen: Nicht zu mächtig, nicht zu viel, das ist eigentlich schon (fast) alles. Wenn man es dann noch schafft, dem Fast Food aus dem Wege zu gehen und sich der Salattheke oder kohlehydratreichen Gerichten zuzuwenden, behält man seine Traumfigur mit Leichtigkeit. Kartoffeln, Gemüse oder Reis sind reich an Ballaststoffen. Und die halten vor bis zum Abend und reduzieren die Heißhungerattacken des Nachmittags.

Abendessen: Speziell in geschäftlicher Hinsicht ist es üblich, sich abends zum Essen zu verabreden. Hier gilt ganz ähnliches wie während des Mittagessens: Kohlehydratreiche und fettarme Kost ist der Schlachtplatte vorzuziehen.

Wichtig: Auf ausreichend Flüssigkeitszufuhr achten! Zwei bis drei Liter sollten es schon sein. Und damit sind weder Kaffee oder Tee noch Bier oder Wein gemeint. Während erstere den Körper durch ihre aggressiven Inhaltsstoffe eher belasten und harntreibend wirken, sind alkholische Getränke nicht nur der Leber ein Dorn im Auge, sondern zudem extrem kalorienreich. Verdünnte Fruchtsäfte oder Wasser sind gute Alternativen.

Vitaminbomben und Muntermacher

1. Erdbeeren: Bereits unsere steinzeitlichen Vorfahren kannten den Genuss der kleinen Waldfrucht. Die heutige große Erdbeere stammt ursprünglich aus Amerika. Die Erdbeere, die eigentlich eine Nuss ist, enthält mehr Vitamin C als Zitrone oder Orange. Große Mengen an Folsäure und Kalium können gegen hohen Blutdruck helfen. Das Mangan in der Erdbeere ist wichtig für den Stoffwechsel und das Nervenkostüm. Erdbeeren sind außerdem ideale Schmerzmittel, vor allem gegen Kopfschmerzen, Migräne, Rheuma und Gicht – denn sie enthalten die natürliche Substanz Methyl-Salizylsäure, die mit den Inhaltsstoffen des Aspirins verwandt ist. Kalorienarm und harntreibend ist das rote Früchtchen auch noch.

2. Broccoli: Das Gemüse stammt aus Kleinasien und wurde schon von den alten Römern angebaut. Es besitzt mehr Vitamin C als Orangen und fast soviel Kalzium wie Milch. Broccoli hat eine nachgewiesene antibakterielle Wirkung, soll gegen Prostata-Erkrankungen helfen und ist ganz allgemein gut für Herz und Nieren. Zudem stärkt Broccoli die Abwehrkräfte.

3. Quitte: Die Quitte ist ein fast vergessenes Obst, obwohl ihr Name allgegenwärtig ist. Die Portugiesen nannten sie „marmelo“, Honigapfel. Das daraus gewonnenen Mus ist der Urvater der heutigen Marmelade. Der Kompott wird gegen Magen- und Halsentzündungen eingesetzt. Die Frucht ist reich an Pektinen, die zahlreiche Gifte im Darm absorbieren und dadurch unschädlich machen können.

4. Ananas: Der Stimmungsmacher. Die Frucht, die ursprünglich aus dem Amazonas-Gebiet stammt, gilt als wahre Heilfrucht. Das Wort „Nana“ heißt in der Sprache der Amazonasindianer „köstliche Frucht“. Dort wird die Ananas seit jeher bei Erkältungskrankheiten, Wechseljahrsbeschwerden, Fieber, Asthma, Verstopfung, Wunden, Geschwulsten und vielem mehr verwendet. Die moderne Medizin entdeckt jetzt erst das verblüffend breite Anwendungsspektrum der Ananas. Das Enzym Bromelain senkt den Blutdruck, wirkt entzündungshemmend und reinigt das Blut. Die Ananas gilt auch als Liebling der Diäten: Durch ihre harntreibende Wirkung entwässert und entschlackt sie den Körper. Sogar als Aphrodisiakum soll frisch verzehrte Ananas wirken.

5. Möhren: Doping für die Augen. Wenn wir von Möhren reden, meinen wir die so genannte Wilde Möhre. Neben dem Geschmacl macht die Menge an Vitamin A die Möhre so beliebt. Das Vitamin ist wichtig für die Augen, damit diese besser Farbe und Hell-Dunkel erkennen. Allerdings enthält die Möhre das Vitamin A nicht direkt, sondern nur seine Vorstufe Betacarotin. Erst in unserem Körper wird es zu Vitamin A umgebaut.

6. Mango: Das Anti-Aging-Obst Nr. 1, denn der hohe Vitamin-A-Gehalt der Mango beugt vorzeitiger Hautalterung vor und stärkt die Sehkraft. Und auch der Rest der Wirkstoffe ist ein wahrer Cocktail gegen aggressive Sauerstoffmoleküle. Schönes Haar, gesunde Haut, gestärkte Nerven – der Exot unter den Früchten ist ein Star in Sachen gesunder Ernährung.

7. Fenchel: Das Anti-Stress-Gemüse. Den Geschmack der fleischigen Knolle mag nicht jeder, die positive Wirkung für den Körper ist aber unbestritten. So wirkt Fenchel antibakteriell und entspannend gleichermaßen. Asthma, Erkältung, Keuchhusten, Migräne und Schlaflosigkeit – wann immer Entzündungen im Körper sind oder man angespannt und rastlos ist, kann Fenchel lindernd wirken.

8. Kiwi: Die Frucht aus Downunder. Durch ihren hohen Vitamin-C-Anteil stimuliert der Genuss von Kiwis den gesamten Stoffwechsel. Zusätzlich werden die körpereigenen Abwehrzellen auf Trab gebracht. Kiwis bekämpfen Zahnfleischbluten und Parodontose auf natürlichem Wege. Und auch der Cholesterinspiegel sinkt bei Genuss der grünen Früchte – das ist insbesondere gut für alle, deren Herzkreislauf-System größeren Belastungen ausgesetzt ist.

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