Diverses Zahlmeister Deutschland

Zahlmeister Deutschland

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"Eine sehr, sehr große Herausforderung" ist der Konflikt im Sudan für Joschka Fischer. Mehr als 30.000 Menschen sind den bürgerkriegsähnlichen Unruhen in der Region Darfur seit Februar 2003 zum Opfer gefallen, mehr als 1,2 Millionen vertrieben worden. Chefsache also für den Außenminister, der eine wahre Lawine diplomatischer Aktivitäten auf allen Ebenen losgetreten hat.

Und in Uno, EU und beim G-8-Gipfel Beschlüsse
initiiert hat, die die sudanesische Regierung „mit Nachdruck“ zu einem Ende der Gewalt auffordern. Da Frieden nicht umsonst zu haben ist, hat Fischer großzügig den Geldbeutel
geöffnet. Und allein in diesem Jahr 33 Millionen Euro für humanitäre Hilfen überwiesen. Zusammen mit den deutschen Geldern aus der EU-Unterstützung
sind es sogar 50 Millionen Euro, die Deutschland zahlt – fast die Hälfte des finanziellen Engagements aller Staaten.

Gelder für die gute Sache in aller Welt – da bleibt die Bundesregierung trotz allen Sparens spendabel. Sie lässt sich nach impulse-Recherchen
ihre hoch gelobte Außenpolitik in diesem Jahr insgesamt 16,3 Milliarden Euro kosten (siehe „Was uns die Welt kostet«). Der Aufwand für die
Botschaften nicht gerechnet.

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impulse zeigt, wo der deutsche Steuerzahler
überall zur Kasse gebeten wird. Und dass Schröder und Fischer von ihrem Einsatz für die Armen auch selbst profitieren: „Der Kanzler will so von
seinen innenpolitischen Niederlagen ablenken“, urteilt FDP-Außenpolitiker Werner Hoyer, Staatsminister unter Fischer-Vorgänger Kinkel.

Den kompletten Artikel und ein Interview mit FDP-Außenpolitiker Werner Hoyer können Sie in der impulse-Ausgabe 10/2004, Seite 124, nachlesen.

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