Diverses Zehn Tipps zur Inventarisierung

Wer mehr als nur eine Hand voll PCs im Unternehmen besitzt, verliert schnell den Überblick über Hardware-Ausstattung und Software-Stand der einzelnen Rechner und Peripheriegeräte wie beispielsweise Drucker. Joachim Winkler, Initiator der OpenSource-Lösung für IT-Dokumentation "i-doIT" der Düsseldorfer synetics GmbH, gibt Tipps für eine optimale Inventarisierung.

1. Betriebsbereite IT ist heute ein wichtiges Gut in Unternehmen. Wer im Fehlerfall eine schnelle Behebung wünscht, braucht aktuelle Informationen zum Stand der IT in seinem Unternehmen.

2. Redundante Daten bei der Dokumentation von IT sind dringend zu vermeiden. Es sollte nur eine Datenbasis gepflegt werden.

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3. Die Dokumentationsdaten bilden im Idealfall die Basis für weitere Prozesse (Netzwerküberwachung, Trouble-Ticket, Facility Management, etc.).

4. Neben den technischen Systemdaten müssen auch Informationen über Servicepartner, Wartungsverträge oder Notfallpläne abzulegen und zuzuordnen sein.

5. Informationen zur IT-Umgebung müssen in der Inventarisierung verknüpft sein, um Schadensanalysen durchzuführen (was passiert, wenn System X ausfällt; welche Anwendungen sind betroffen; welche Maßnahmen durchzuführen?).

6. Das verwendete Programm sollte offene Schnittstellen aufweisen (z.B. XML), um die Inventardaten in anderen Anwendungen weiter zu verarbeiten.

7. Einfache und konsistente Bedienung der Oberfläche sind nicht nur bei Anwendungen zur Inventarisierung ein entscheidendes Kriterium für die Akzeptanz der Applikation.

8. Vorhaltung historischer Daten. Welche Änderungen wurden wann an welchen Systemen durchgeführt? Die Inventarisierung sollte solche Änderungschronologien erfassen und bereitstellen.

9. Eine integrierte Rechte- und Benutzerverwaltung sollte vorhanden sein, um unterschiedliche „Ansichten“ des Datenbestands zu erlauben.

10. Je umfassender und spezifischer alle vorhandenen Daten in das System eingepflegt werden, desto größer der spätere Nutzen.

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