Diverses Zusatzrente für lau

Unternehmer und Freiberufler können sich eine Riester-Rente sichern. Ohne einen Cent Beitrag.

Das Geschäft mit der Altersvorsorge brummt: Rund 800 Mil­lionen Euro zahlt die Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) in diesem Jahr an Riester-Sparer aus. Gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 70 Prozent. Von diesem Geldsegen können auch Firmenchefs und Freiberufler profitieren. „Das ist einfach und kostet nichts“, erklärt Johannes Weßling, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater bei der Kanzlei Lauscher im westfälischen Greven. Auch er hat für sich einen Riester-Rentenvertrag abgeschlossen. „Das bessert meine Einnahmen im Alter auf.“

Ein Modell für fast jeden Unternehmer. Voraussetzung: Der Ehepartner ist in der eigenen oder einer fremden Firma als Arbeitnehmer beschäftigt. Und er hat einen sogenannten Altersvorsorge-Vertrag in der Tasche. Dann darf der Firmenchef „mitriestern“. Wie sich das genau rentiert, hängt vom Familieneinkommen und von der Zahl der Kinder ab. In diesem und im nächsten Jahr bringt „Riester“ eine Grundzulage von 114 Euro (ab 2008: 154 Euro). Plus 138 Euro pro Kind (ab 2008: 185 Euro). Der Clou: Eigene Beiträge braucht der Firmenchef nicht einzuzahlen. „Es reicht, wenn die Zulage in den Vertrag einfließt“, erläutert Stephan Moltzen vom Finanzdienstleister MLP in Wiesloch bei Heidelberg. Er hat für impulse gerechnet, wie hoch die Zusatzrente (ohne Eigenbeitrag) ausfallen kann. „Keine gewaltigen Beträge, doch zum Verschenken jedenfalls zu schade.“

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Den vollständigen Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 12/2006, Seite 112, nachlesen.

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