Finanzen + Vorsorge Banken fürs Depot

Deutsche Finanzwerte zählen derzeit nicht viel. Europäische Bankpapiere sind dagegen attraktive Anlageobjekte. Welche Titel besonders aussichtsreich sind.

Rekordgewinne sind im Finanzgewerbe
nicht ungewöhnlich – aber bei fast zehn Milliarden Euro werden deutsche Banker
blass. Die Royal Bank of Scotland
(RBS) hat 2004 zweieinhalbmal so
viel verdient wie der hiesige Branchenprimus
Deutsche Bank. Mit dem
Kauf der National Westminster Bank
avancierte die einstige Regionalbank
zur sechstgrößten Bank der Welt.

Es sind Storys à la RBS, weshalb
die europäische Finanzbranche bei
Investoren derzeit einen guten Ruf
hat. Viele Geldhäuser stehen glänzend
da. Sie haben in den vergangenen Jahren
aufgeräumt, sich fauler Kredite
entledigt, harte Spar-Runden durchgezogen.
Zugleich sind sie an der Börse
im Schnitt günstig bewertet. Sebastian
Reuter, Analyst bei Helaba Trust,
erwartet noch mehr: „Viele europäische
Bankaktien haben ein massives
Aufholpotenzial. Steigende Gewinne
und höhere Dividenden können die
Kurse weiter antreiben.“

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Die Rallye wird ohne deutsche
Geldhäuser stattfinden. Die heimischen
Großbanken waren weniger
radikal beim Aufräumen und haben
keinen klaren Fokus. Weil die Institute
zudem mit starken Sparkassen und
Volksbanken um Marktanteile kämpfen,
sind ihre Kapitalrenditen mau.

Den vollständigen Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 05/2005, Seite 122, nachlesen.

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