Finanzen + Vorsorge Baukredite schon ab 0,9 Prozent

Niedrige Zinsen und höhere Kredite: Die staatliche Förderbank KfW bietet attraktive Programme, um alte Gebäude wieder in Schuss zu bringen. Wie Unternehmer profitieren.

Mit preiswerten Förderkrediten will die Bundesregierung das Wirtschaftswachstum ankurbeln. Das so genannte 25-Milliarden-Euro-Programm startet mit Sanierungsprogrammen für Immobilien. Wer seine Gebäude durch Energie sparende Maßnahmen derart verbessert, dass der CO2-Ausstoß um 40 Kilogramm pro Jahr sinkt, kann Kredite mit Zinssätzen ab einem
Prozent in Anspruch nehmen.

Es zählen Maßnahmen wie Wanddäm­mung, neue Fenster oder eine neue Heizungsanlage. Gilt das Gebäude hin­terher als Niedrigenergiehaus, gibt
es zusätzlich Zuschüsse von bis zu
15 Prozent der investierten Summe. Wer statt einer Komplettsanierung nur Einzelmaßnahmen an seinem Objekt durchführt, erhält im Rahmen des Modernisierungsprogramms Darlehen ab zwei Prozent Zinsen. Der Höchstbetrag liegt hier bei 100 000 Euro.

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Dritte Programmvariante: Neubau. Für den Bau von Häusern, die mit weniger als 40 Kilowattstunden pro Jahr an Energie auskommen („Passivhaus“), bietet die Förderbank ebenfalls sehr günstige Darlehen ab einem Prozent Zinsen. Unternehmer profitieren von der KfW-Förderung auf drei Wegen: entweder über das eigene Privathaus, als begünstigtes Unternehmen oder als Anbieter der geförderten Bauleistungen. Allzu lange sollten Investoren nicht warten. Die Mittel sind begrenzt, und die Zinsen steigen wieder.

Weitere Artikel aus dem Ressort Finanzierung + Vorsorge können Sie in der impulse-Ausgabe 04/2006, Seite 96, nachlesen.

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