Finanzen + Vorsorge Chancen in Osteuropa

Chancen in Osteuropa

Chancen in Osteuropa

Die EU bekommt neue Mitglieder. Und Investoren neue Geldanlagen. Mit Aktien, Anleihen und Immobilien verdienen sie prächtig.

Gerade mal drei Stunden
brauchte Hans Heinrichs, um
85 Millionen Euro einzusammeln.
Ruck, zuck war das Bürogebäude in
Prag im vergangenen Herbst verkauft.
»Die Anleger haben uns die Anteile
förmlich aus den Händen gerissen«,
sagt der Geschäftsführer von Sachsenfonds,
einem Initiator von
geschlossenen Fonds.

Das Einzelhandels-
und Bürogebäude wurde als eine
der ersten Immobilien aus den
neuen EU-Ländern in Deutschland
verkauft. Den Erfolg will Fondsexperte
Heinrichs so schnell wie möglich
wiederholen. Schon in diesem Sommer
bietet er deutschen Anlegern wieder
Anteile aus dem Osten an. Diesmal
ein Bürogebäude in der ungarischen
Metropole Budapest.

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»Das Interesse an Anlagen in Osteuropa
ist riesengroß«, sagt Malte
André Hartwieg, Geschäftsführer der
Anlageberatung Dima24. Und das gilt
nicht nur für Immobilien, auch Aktien,
Anleihen und Fonds aus den neuen
EU-Staaten stehen auf den Kauflisten
der Investoren ganz oben. Aus gutem
Grund: Denn dort winken viele neue
Renditechancen. In Polen, Ungarn,
Tschechien oder Slowenien brummen
die Volkswirtschaften, locken niedrige
Steuern und Milliarden EU-Subventionen
wirken als Rendite-Katalysator.
Folge: Die Märkte boomen.

An den noch kleinen Börsen
Polens, Tschechiens und Ungarns finden
Anleger eine ganze Reihe attraktiver,
wenig beachteter Dividendenpapiere.
Insbesondere Finanz-, Telekommunikations-
und Versorgungswerte
steigen kräftig. Zwar ist die Zeit
der großen Kurssteigerungen auf den
Rentenmärkten schon passé, doch
mit Forint-Anleihen aus Ungarn beispielsweise
kassieren Anleger noch
immer bis zu acht Prozent Zinsen.

Bei Immobilieninvestments steht der
große Aufschwung jedoch erst noch
bevor. Büro- und Einzelhandelsimmobilien
mit Weststandard gewinnen
vor allem in den Metropolen
Prag, Budapest und Warschau rasant
an Wert. Zudem entstehen Monat für
Monat viele neue moderne Gebäude.
»Die Märkte der neuen EU-Staaten
sind für Anleger ein attraktives, wenn
auch nicht ganz risikofreies Eldorado
«, so Anlageexperte Hartwieg.

In der Tat macht der Beitritt zur EU
ein Land zu einem äußerst lukrativen
Investitionsstandort in Europa. Die
neuen EU-Staaten Polen, Ungarn,
Tschechien, Slowenien, Slowakei oder
Estland, Lettland, Litauen, Malta sowie
Zypern glänzen mit Wachstumsraten
jenseits der drei Prozent. Die
Länder tun alles, um sich für Europa
fit zu machen. Sie senken die Zinsen,
schaffen ein verlässliches Rechtssystem
und installieren ein transparentes
Steuerrecht. Zudem verfügen sie vielfach
über preiswerte und gut ausgebildete
Arbeitskräfte.

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