Finanzen + Vorsorge Die besten Modelle

Die besten Modelle

Die besten Modelle

Eine Betriebsrente muss jede Firma anbieten. Welches System indes offeriert wird, entscheidet alleine der Chef.

Hans-Dieter Stubben bringt es
auf den Punkt: »Unternehmer,
die bisher noch keine Betriebsrente
eingeführt haben«, so der Geschäftsführer
des auf betriebliche Altersversorgung
spezialisierten Beratungsunternehmens
BVW GmbH,
»verschenken noch in diesem Jahr
bares Geld.«

Grund: Seit dem 1. Januar 2002
hat jeder Arbeitnehmer einen Rechtsanspruch
darauf, Teile seines Gehalts
in eine Betriebsrente einzuzahlen –
gleichgültig, ob er in einer gerade gegründeten
Firma oder einem Großunternehmen
beschäftigt ist. Bisher
hat aber nur etwa ein Drittel aller
deutschen Firmen reagiert und eine
betriebliche Altersversorgung eingerichtet.
Das zeigt eine aktuelle Studie des Bundesministeriums für Gesundheit
und soziale Sicherung.

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Abwarten kann für Firmenchefs
aber richtig teuer werden. Denn steht
der Mitarbeiter bereits mit seiner Forderung
nach Betriebsrente vor der
Tür, ist es für den Chef meist zu spät,
um für ihn günstige Varianten zu prüfen.
impulse zeigt deshalb die Vor- und
Nachteile der in Frage kommenden
Modelle und nennt Lösungen für
jedes Unternehmen.

Grundsätzlich stehen für die Firmenrente
fünf unterschiedliche Instrumente
zur Auswahl: Direktversicherung,
Direktzusage, Pensionsfonds,
Pensionskasse und Unterstützungskasse.

Die Wahl der Unternehmer
ist aber eingeschränkt. Grund:
Der Arbeitnehmer hat, so schreibt es
die Rentenreform 2001 vor, einen Anspruch
auf eine Riester-geförderte Betriebsrente.
Danach können Arbeitnehmer
2003 bis zu 2448 Euro vom
Staat unterstützt in eine Firmenversorgung
einzahlen. Riester-Zulagen gibt
es aber nur für drei der fünf Rentenarten:
für Direktversicherung, Pensionskasse
und Pensionsfonds. Unterstützungskasse
und Direktzusage bleiben bei Riester außen vor.

Zudem unterscheiden
sich die verschiedenen Förderwege
beim Verwaltungsaufwand.
Entweder erhält der Mitarbeiter – je
nach Familienstand und Anzahl der
Kinder – eine staatliche Zulage zu seinen
Beiträgen. Das bedeutet Bürokratie.
Oder der für die Rente von der Firma
umgewandelte Teil des Gehalts
wird dadurch gefördert, dass er frei
von Steuer und Sozialversicherung
bleibt beziehungsweise pauschal mit
20 Prozent besteuert wird.

Den kompletten Artikel lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von impulse – jetzt im Handel.

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