Finanzen + Vorsorge Die besten Partner für Sie

Die Wahl der Factoring-Gesellschaft hängt nicht nur vom Preis ab. Worauf es wirklich ankommt.

Kein Wunder, dass der Unternehmer sofort den Factoring-Anbieter wechselte: Zwei Jahre nach dem Einstieg in den Verkauf seiner Forderungen kündigte Caro seinen ersten Vertrag-und machte einen deutlich besseren Abschluss bei der Konkurrenz. „Jetzt passt der Kundenumsatz endlich zu den eingeräumten Kreditlinien“, freut sich Caro.

Unterschiedliche Messlatten

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Die Wahl des besten Factoring-Partners ist für Neulinge ein schwieriges Unterfangen: Der Anbietermarkt verändert sich zurzeit extrem schnell, und unterschiedliche Vertragsmodelle erschweren die Vergleichbarkeit. „Jedes Factoring-Institut hat andere Messlatten für die Kalkulation“, erklärt Ralf-Patric Paps, Geschäftsführer des Hamburger Fachmaklers Hansekontor: „Das macht den Markt für Laien schwer überschaubar.“

Paps vergleicht für seine Kunden regelmäßig die Angebote unterschiedlicher Forderungsfinanziers – und weiß, dass Kosten und Konditionen teilweise weit auseinander liegen: Vorauszahlung für angekaufte Rechnungen, Höchstauslagen pro Geschäftskunde, Zinsen und Preise für die Kreditversicherung, Branchen- und Umsatzhürden legt jeder Anbieter individuell fest. „Das Gesamtkonzept muss stimmen“, sagt Paps. „Die Gebühr, auf die die meisten permanent schauen, ist nur ein Faktor unter vielen.“

Wer eine passende Gesellschaft finden will, sollte erst prüfen, bei welchen Anbietern eine Anfrage über­haupt Aussicht auf Erfolg hat. Je nach Unternehmensart und -größe kann man sich die nämlich bei vielen Instituten von vornherein sparen. „Wir waren ein junges Unternehmen mit weniger als fünf Millionen Euro Umsatz, als wir im vergangenen Jahr Factoring einführen wollten“, erinnert sich Helmut Ehlers, Geschäftsführer der Hamburger Fun-Lites GmbH, die Nachtlichter für Kinder verkauft. Eine Anfrage beim Deutschen Factoring-Verband, dem die größten Gesellschaften an­gehören, ergab: Nur eine Hand voll Factoring-Firmen kamen für das Geschäft mit der kleineren Handelsfirma in Betracht.

Den vollständigen Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 09/2006, Seite 108, nachlesen.

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