Finanzen + Vorsorge Die besten US-Angebote

Neue Konzepte machen es möglich: Trotz hoher Preise und sinkender Renditen bleibt der amerikanische Immobilienmarkt für Anleger lukrativ. Die interessantesten Fonds.

Verkäufer haben derzeit auf dem amerikanischen Immobilienmarkt gute Karten: Interessenten überbieten sich gegenseitig und zahlen schließlich astronomische Summen. Innerhalb von drei Jahren hat sich der Wert der verkauften Bürogebäude mit fast 74 Milliarden Dollar mehr als verdoppelt. Doch gleichzeitig sinken die Renditen für Gebäude und Grundstücke.

Waren 2001 noch durchschnittlich zehn Prozent mit amerikanischen Büros zu erzielen, so sind es heute nur noch knapp acht Prozent. Nicht gerade die besten Voraussetzungen für Anleger.
Doch die Initiatoren der deutschen geschlossenen Immobilienfonds, die auf die USA setzen, haben schnell reagiert. Trotz hoher Preise und zurückgehender Erträge haben sie neue, für Anleger Gewinn versprechende Ideen entwickelt. impulse hat die interessantesten unter die Lupe genommen.

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Mit einem komplett neuen Konzept tritt die Münchner BVT an. „Wir setzen nicht mehr nur auf Mieteinnahmen, sondern treten zusammen mit unseren Anlegern als Verkäufer auf einem für Verkäufer sehr profitablen Markt auf“, sagt BVT-Geschäftsführer Matthias Wiegel. Anleger finanzieren zusammen mit einem US-Unternehmen den Bau von Apartmentanlagen und veräußern sie später auf einen Schlag an Großinvestoren wie Pensionskassen.

Die Idee kommt an. BVT vertreibt mit „Residential USA 2“ bereits den zweiten Fonds. Anleger stellen Eigenkapital ab 50 000 Dollar zur Verfügung, um damit 332 Wohnungen bei Boston zu errichten. Partner dabei ist erneut die Immobilienfirma Fairfield, der größte Apartmentbetreiber und
-entwickler in den USA. „Von 1997 bis 2003 hat Fairfield 122 Anlagen verkauft und damit im Schnitt jährliche Renditen von knapp 30 Prozent erwirtschaftet“, berichtet Wiegel.

Läuft alles wie im Verkaufsprospekt durchgerechnet, erwirtschaften deutsche Fondsanleger jährlich Zinsen zwischen zwölf und 14,5 Prozent. Durchaus eine realistische Möglichkeit. Zumal die Rahmenbedingungen gut sind: Anders als in Deutschland nimmt die Zahl der US-Bürger seit Jahrzehnten kontinuierlich zu. In den Jahren 1980 bis 2001 wurden in den USA 85,5 Millionen Babys geboren, und der Boom ist noch nicht beendet. Bis 2050 rechnen Experten mit knapp 30 Prozent Bevölkerungszuwachs – und der muss irgendwo wohnen.

Den vollständigen Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 08/2005, Seite 94, nachlesen.

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