Finanzen + Vorsorge EZB lässt Leitzins auf Rekordtief

EZB-Präsident Mario Draghi, hier bei seiner ersten Pressekonferenz Ende 2011.

EZB-Präsident Mario Draghi, hier bei seiner ersten Pressekonferenz Ende 2011.© EZB

Die Europäische Zentralbank bleibt bei ihrer Politik des billigen Geldes. Trotz der leichten Konjunkturerholung in der Euro-Zone belässt die Notenbank den Leitzins auf dem Rekordtief von 0,5 Prozent.

Die Europäische Zentralbank (EZB) versorgt die Banken im Euroraum weiterhin mit extrem billigem Geld. Der Leitzins bleibt auf dem Rekordtief von 0,5 Prozent. Das beschloss der EZB-Rat bei seiner auswärtigen Sitzung am Mittwoch in Paris, wie die Notenbank in Frankfurt mitteilte. Der EZB-Rat tagt jedes Jahr zweimal außerhalb des EZB-Sitzes Frankfurt.

Ökonomen hatten mit dieser Entscheidung gerechnet. Da sich die Konjunktur allmählich erholt, gibt es keine Notwendigkeit, den rekordniedrigen Leitzins von 0,5 Prozent weiter zu senken. Allerdings wird der Zins auf absehbare Zeit auch nicht steigen – das bekräftigen Europas Währungshüter seit Juli bei jeder Gelegenheit.

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Insgesamt bleibt die EZB – wie die US-Notenbank Fed – auf Krisenkurs: Die wirtschaftliche Lage in vielen Euroländern ist noch fragil, die Probleme im Bankensystem sind bei weitem nicht gelöst, und die Regierungskrise in Italien macht die Lage nicht einfacher.

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